<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Britische Sitcoms &#187; ComedyDrama</title>
	<atom:link href="http://www.britcoms.de/category/comedydrama/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.britcoms.de</link>
	<description>Me, the 13th Duke of Wybourne? Here? At a french maids finishing school? At three o&#039;clock in the morning? With my reputation? Bingo!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 14:32:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Kleine Glotz-Bilanz</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2012/02/09/kleine-glotz-bilanz/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2012/02/09/kleine-glotz-bilanz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Sitcom]]></category>
		<category><![CDATA[Sketchshow]]></category>
		<category><![CDATA[US-Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Claire Danes]]></category>
		<category><![CDATA[Damian Lewis]]></category>
		<category><![CDATA[Homeland]]></category>
		<category><![CDATA[James Buckley]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Barratt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Fielding]]></category>
		<category><![CDATA[Noel Fielding]]></category>
		<category><![CDATA[Noel Fielding's Luxury Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Rich Fulcher]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Ayoade]]></category>
		<category><![CDATA[Sergio Pizzorno]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Bird]]></category>
		<category><![CDATA[Skins]]></category>
		<category><![CDATA[The Inbetweeners]]></category>
		<category><![CDATA[The Inbetweeners Movie]]></category>
		<category><![CDATA[The Mighty Boosh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=4212</guid>
		<description><![CDATA[Wenig passiert hier in den letzten Tagen, aber die Glotze war natürlich trotzdem oft an. Meine Fernsehauswahl der letzten Wochen: &#8220;Homeland&#8221; (Showtime, 2011) ist weder lustig noch britisch, dafür aber dekoriert mit einem Golden Globe (Best Television Series &#8211; Drama) und nach einer israelischen Vorlage, was mich aus persönlichen Gründen immer interessiert. Inhalt: Ein US-Marine, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenig passiert hier in den letzten Tagen, aber die Glotze war natürlich trotzdem oft an. Meine Fernsehauswahl der letzten Wochen:</p>
<p><strong><a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Homeland_%28TV_series%29" target="_blank">&#8220;Homeland&#8221;</a></strong> (Showtime, 2011) ist weder lustig noch britisch, dafür aber dekoriert mit einem Golden Globe (Best Television Series &#8211; Drama) und nach einer israelischen Vorlage, was mich aus persönlichen Gründen immer interessiert. Inhalt: Ein US-Marine, Sergeant Nick Brody (Damian Lewis), wird nach acht Jahren Gefangenschaft in den Händen von Al Qaida von einem US-Kommando befreit und als Kriegsheld nach Washington zurückgebracht. Allerdings hat die psychisch einigermaßen labile CIA-Agentin Carrie Mathison (Claire Danes, die Julia in Baz Luhrmanns &#8220;Romeo + Juliet&#8221;) zuvor in Bagdad aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass ein langjähriger P.O.W. von Terroristen während seiner Haftzeit &#8220;umgedreht&#8221; worden ist und nun als islamischer Terrorist in den USA eingesetzt werden soll. Das kann nur Brody sein. In der Agentur glaubt ihr nur kaum jemand, so dass Claire mehr oder weniger auf eigene Faust beginnt, Brody zu verfolgen.</p>
<p>&#8220;Homeland&#8221; ist eine Mischung aus den Thriller-Elementen von &#8220;24&#8243; (von dessen Executive Producern die Serie auch stammt) und der Hauptfigur aus &#8220;Dr. House&#8221;, die medikemantenabhängig und gebrochen ist, vielleicht weniger genialisch als House, dafür verbissener. Außerdem spielen die zentralen seelischen Beschädigungen der Israelis eine tragende Rolle, wie ja auch schon (und logischerweise) bei <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/In_Treatment" target="_blank">&#8220;In Treatment&#8221;</a> (HBO, 2008 &#8211; 10): Schuldgefühle (u.a. geht es um nicht legitimierte US-Kriegshandlungen), Paranoia, bipolare Störungen, Schizophrenie. Vor allem, aber nur hintergründig, um Schizophrenie, denn dass Carrie mit ihrem Verdacht nicht falsch liegt, wird sehr schnell klar: Brody ist tatsächlich beides, US-Marine, Kriegsheld und treusorgender Vater &#8212; und muslimischer&#8230; aber ich will nicht zu viel verraten.</p>
<p>Natürlich ist &#8220;Homeland&#8221; ultra-konservativ; hin und wieder habe ich vor mir Homer Simpson gesehen, der mit bloßem Oberkörper &#8220;U-S-A! U-S-A!&#8221; ruft und sein Shirt um den Kopf wirbelt. War &#8220;24&#8243; ja auch. Geht aber vermutlich auch nicht anders, wenn man eine solche Spionagegeschichte erzählen möchte, und die scheinen im Moment ja Konjunktur zu haben (mit der neuen le Carré-Verfilmung &#8220;Tinker Tailor Soldier Spy&#8221;, &#8220;Mission Impossible&#8221; usw.). &#8220;Homeland&#8221; ist jedenfalls prima Fernsehen, auf der Höhe der Zeit, und die erste Staffel (eine zweite ist in Planung) endet freundlicherweise nicht mit einem riesigen Cliffhanger, der alles offenlässt, sondern schließt in einer extra langen Episode viele Handlungsstränge ziemlich endgültig ab. Jedenfalls scheint es so.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Zurück nach Großbritannien:</p>
<p><strong><a title="ich hier im Blog dazu" href="http://www.britcoms.de/2010/03/15/fur-kinder-ab-18/">&#8220;Skins&#8221;</a></strong> (E4, seit 2007) läuft derzeit in der sechsten Staffel und mit dem dritten Ensemble, und ist dafür immer noch ziemlich gut. Eigentlich besser als <a title="ich hier im Blog" href="http://www.britcoms.de/2011/09/30/endlich-frischfleisch/">&#8220;Fresh Meat&#8221;</a> (Channel 4, seit 2011), das im Prinzip das gleiche versucht: Ein junges Comedy-Drama <em>with an attitude</em>. &#8220;Skins&#8221; erzählt, pro Folge um eine der jugendlichen Hauptfiguren kreisend, die Geschichte einer Handvoll Teenager rund um Bristol und begleitet sie während der letzten zwei Jahre in der Schule (<em>Sixth Form</em>) (daher der komplette Cast-Austausch nach je zwei Staffeln). Die Jugendlichen sind, wie die in <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Misfits_%28TV_series%29" target="_blank">&#8220;Misfits&#8221;</a> (ebenfalls E4, seit 2009), weiß Gott keine Unschuldslämmer und haben darüberhinaus mit handfesten <em>Coming-of-Age</em>-Problemen zu kämpfen. In der aktuellen Staffel ist gerade eine der Hauptfiguren gestorben (was die Serie davor bewahrt hat, zur Soap zu werden &#8212; ans viele Kiffen und die Häuser verheerenden Partys hat man sich ja nun gewöhnt), und eine neue ist auf den Plan getreten, die per Würfel entscheidet, was als nächstes zu tun ist, und heimlich wilde homosexuelle Erfahrungen sammelt.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/TjJW6zqjZBo" frameborder="0" width="590" height="330"></iframe></p>
<p>Keine andere Serie schafft es so sehr, in mir den Wunsch nach unverbindlichen Drogen, lautem Sex und harter Musik zu wecken, wie &#8220;Skins&#8221; &#8212; mit &#8220;Misfits&#8221; und &#8220;Skins&#8221; hat E4 derzeit das deutlich bessere Gespür für &#8220;neue&#8221;, junge Bild- und Musik-Ästhetik als die BBC, wo allenfalls &#8220;Being Human&#8221; mithalten kann (das gerade auch in eine neue, die vierte Staffel gegangen ist). E4 ist der digitale Ableger von Channel 4, der sich vorwiegend an ein junges Publikum richtet, Experimente wagt und sogar richtig Geld dafür ausgibt. Lobenswert.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Apropos junge Menschen:</p>
<p><strong><a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Inbetweeners_Movie" target="_blank">&#8220;The Inbetweeners Movie&#8221;</a></strong>, zu deutsch: &#8220;Sex on the Beach&#8221; (also eher: &#8220;deutsch&#8221;), gerade in den Kinos (bzw. womöglich schon wieder raus?) KANN in Deutschland nur total floppen, alles andere würde mich jedenfalls sehr wundern. Nicht weil dem durchschnittlichen deutschen Kinogänger die Vorgeschichte aus drei Staffeln &#8220;Inbetweeners&#8221; fehlt (abermals E4, 2008 &#8211; 10) &#8212; ein Kinofilm muss es schon schaffen, eigenständig zu funktionieren. Sondern weil das spezielle englische Element dieser (abermals sehr jugendlichen) Komödie hier überhaupt nicht verstanden werden dürfte.</p>
<p>Für das unbewaffnete Auge sieht der &#8220;Inbetweeners&#8221;-Film wie eine britische Variante von &#8220;American Pie&#8221; oder &#8220;Eis am Stiel&#8221; aus, die hierzulande ja ebenfalls schon eher als geschmacklos und vulgär empfunden werden denn als komisch &#8212; und der &#8220;Inbetweeners&#8221;-Film legt da noch zwei Schippen oben drauf: Da werden (während eines gemeinsamen Urlaubs der vier Teenager auf Kreta, in einer absoluten Touri-Hölle der unfeinen englischen Art) Omas gebumst, Selbst-Fellatio betrieben und Leute vollgekotzt; es gibt Schwänze ins Gesicht, eine Kackwurst im Bidet, ja, es wird sogar menschliches Exkrement geschnupft&#8212; nichts, was Deutsche per se als komisch empfänden.</p>
<p>Für Engländer aber, deren Schamschranken (man mag es angesichts solcher Filme nicht glauben) in der Realität aber viel höher liegen, ist es lustig, wenn genau diese Schranken in einem Film, mithin erkennbar künstlich und kunstvoll, gebrochen werden. Und auch ich musste mehrfach herzlich lachen, etwa wenn der sexbesessene Jay (James Buckley) (zu Beginn des Films und noch zuhause) sich herzhaft einen von der Palme wedelt &#8212; auf dem Bett sitzend vor einem Laptop samt Live-Sex-Chat, Taucherbrille auf, Sporthandschuh an, Schinkenscheiben im&#8230; nun, und wenn dann seine Mutter reinplatzt, hinter ihr die kleine Schwester, und sagt: Jay, kommst du bitte nach unten, dein Großvater ist gerade gestorben. &#8212; dann muss ich, nach einer atemlosen Schrecksekunde, wahnsinnig lachen. Weil die Geschmacklosigkeit nicht nur geschmacklos ist, sondern eine groteske Übersteigerung von Geschmacklosigkeit, eine Geschmacklosigkeit, die praktisch in alle Ewigkeit fortgesetzt ist, mithin endlos, schließlich wird Jay sich nicht nur während der Beerdigung, sondern jedesmal, wenn vom toten Opa die Rede sein wird, an diesen Moment erinnern&#8230; Was für eine Strafe, für das bisschen Sex!</p>
<p>Oder wenn der widerwärtige Hotelheini auf Kreta zu seinen neuen Gästen sagt: &#8220;Have fun, but not too much. You shit on floor, you pay 50 Euro fine. Each time.&#8221; Oder wenn Will (Simon Bird) feststellt: &#8220;Dads are like arseholes: everyone&#8217;s got one. Plus they&#8217;re arseholes.&#8221;</p>
<p>Will sagen: Wie da fette englische Bratzen in zu kurzen Röcken gezeigt werden, die äußere Anmut allenfalls durch ein strahlendes Selbstbewusstsein ersetzen, vier hoch peinliche Teenager zwischen Extrem-Nerd und Vollpfosten, das ist von einer Selbstironie getragen, freilich auch von darunterliegender englischer Selbstsicherheit, die es in amerikanischen Teenagerfilmen dieser Art so (glaube ich) nicht gibt, und in Deutschland schon gar nicht. Da schämt man sich allenfalls, wenn andere Leute sich dermaßen daneben benehmen, und zwar für sie, aber man lacht nicht darüber. Und schon gar nicht <em>mit</em> ihnen. Engländer aber schon. Das belegt nicht zuletzt der Umstand, dass &#8220;The Inbetweeners Movie&#8221; in England den Einspielrekord aller Komödien am Premierenwochenende gebrochen hat und nun vor &#8220;Bridget Jones &#8212; The Edge of Reason&#8221; und &#8220;The Hangover II&#8221; liegt.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Noel_Fielding%27s_Luxury_Comedy" target="_blank"><strong>&#8220;Noel Fielding&#8217;s Luxury Comedy&#8221;</strong></a> (schon wieder E4, 2012) zuguterletzt ist &#8220;gloriously weird&#8221; oder aber völlig witzfrei, ich bin mir noch nicht ganz sicher. Sicher ist: Es ist eine Art Sketchshow, in der Noel Fielding (die jüngere Hälfte des &#8220;Mighty Boosh&#8221;-Duos) seinen surrealen Albernheiten freien Lauf lassen darf, ohne Julian Barratt, dafür aber mit Sergio Pizzorno von der britischen Rockgruppe Kasabian, der hier die Musik beisteuert, und einigen der üblichen Verdächtigen (Bruder Michael Fielding, Rich Fulcher, Richard Ayoade). Es ist viel Animiertes dabei, an dem man auch deutlich die Fieldingsche Handschrift erkennen kann, und es ist bestimmt auch ganz lustig, für Hardcore-&#8221;Mighty Boosh&#8221;-Gucker. Ich persönlich bin nach zwei Folgen gespalten: Richtig oft lachen musste ich nicht, aber für ein endgültiges Urteil ist es wohl noch zu früh. Wer die erste Episode gucken möchte: Hier ist sie.</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8F7Pn8Owi-8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/8F7Pn8Owi-8?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2012/02/09/kleine-glotz-bilanz/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4212&amp;md5=b810e3e2cc286c0483cb9b86b32b0b7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2012/02/09/kleine-glotz-bilanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4212&amp;md5=b810e3e2cc286c0483cb9b86b32b0b7a" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Die Außenseiter</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2012/01/25/die-ausenseiter/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2012/01/25/die-ausenseiter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Gently]]></category>
		<category><![CDATA[Howard Overman]]></category>
		<category><![CDATA[Lauren Socha]]></category>
		<category><![CDATA[Misfits]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=4173</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Misfits&#8221; (E4, seit 2009) ist vermutlich auch unter den Lesern dieses Blogs längst kein Geheimtip mehr: Zwar haben fundamentale Neubesetzungen die Show in der letzten, dritten Staffel verändert, und dass der staffelübergreifende Superhoodie-Plot so in den Hintergrund getreten ist, darf kritisiert werden &#8212; alles in allem aber ist die düster-komische Jugendserie rund um straffällige Jugendliche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="der Eintrag von vor zwei Jahren hier im Blog" href="http://www.britcoms.de/2010/01/14/neue-helden/"><strong>&#8220;Misfits&#8221;</strong></a> (E4, seit 2009) ist vermutlich auch unter den Lesern dieses Blogs längst kein <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Misfits_%28TV_series%29" target="_blank">Geheimtip</a> mehr: Zwar haben fundamentale Neubesetzungen die Show in der letzten, dritten Staffel verändert, und dass der staffelübergreifende Superhoodie-Plot so in den Hintergrund getreten ist, darf kritisiert werden &#8212; alles in allem aber ist die düster-komische Jugendserie rund um straffällige Jugendliche, die sich plötzlich mit zum Teil recht merkwürdigen Superkräften ausgestattet wiederfinden, immer noch äußerst sehenswert. Dass Howard Overman, der Creator der Show, ein Guter ist, hat er ja spätestens mit der Adaption von Douglas Adams&#8217; <a title="zur Kritik hier im Blog" href="http://www.britcoms.de/2010/12/20/gently-adv-behutsam/">&#8220;Dirk Gently&#8221;</a> bewiesen.</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kDdmmZTscp0?version=3&#038;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/kDdmmZTscp0?version=3&#038;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Im deutschen Fernsehen ist &#8220;Misfits&#8221;, wie so viele englische Serien, leider nicht zu sehen &#8212; und aber doch auf deutsch erschienen: zumindest auf iTunes, wo gerade schon <a title="zu iTunes" href="http://itunes.apple.com/de/tv-season/misfits-staffel-2/id480963612" target="_blank">die zweite Staffel online</a> ist (erste Folge dieser Tage noch kostenlos abrufbar). Die deutsche Synchro erscheint mir recht solide; Abstriche muss man natürlich etwa bei Super-Chav Kelly (Lauren Socha, in der dritten Staffel sinnloserweise zu sehr im Mittelpunkt) und ihrem im Original hin und wieder beinahe unverständlichen Slang machen, der klarerweise nicht einzudeutschen ist, ohne an Kontext zu verlieren. Auf Hulu war &#8220;Misfits&#8221; mit 10 Millionen Abrufen eine der erfolgreichsten Serien des letzten Sommers, und in Deutschland liegen sie schon nach einer Woche auf Platz drei der am meisten heruntergeladenen Fernsehserien. Ende Februar erscheint die deutsche DVD.</p>
<p>Mehr Informationen finden sich drüben bei <a title="zu Serienjunkies" href="http://www.serienjunkies.de/news/misfits-staffel-itunes-37370.html" target="_blank">Serienjunkies</a>, die deutschen Misfits haben außerdem einen <a title="zu Facebook" href="http://www.facebook.com/MisfitsDieSerie" target="_blank">Facebook-</a> sowie einen <a title="zu Twitter" href="http://www.twitter.com/MisfitsDieSerie" target="_blank">Twitteraccount</a>.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2012/01/25/die-ausenseiter/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4173&amp;md5=2356e382e92c3b3111d0ec7b62ee6357" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2012/01/25/die-ausenseiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4173&amp;md5=2356e382e92c3b3111d0ec7b62ee6357" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Black Mirror&#8221; zum Dritten</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2011/12/20/black-mirror-zum-dritten/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2011/12/20/black-mirror-zum-dritten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Black Mirror]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Brooker]]></category>
		<category><![CDATA[Jesse Armstrong]]></category>
		<category><![CDATA[Jodie Whittaker]]></category>
		<category><![CDATA[Toby Kebbell]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Cullen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=4104</guid>
		<description><![CDATA[Nach zwei Verrissen und der Prognose, die Serie könne man insgesamt wohl abschreiben, muß ich nun doch noch etwas zum dritten Teil von Charlie Brookers &#8220;Black Mirror&#8221; (Channel 4) und zur Ehrenrettung der Serie sagen: Die letzte Folge war nämlich gut. &#8220;The Entire Hirstory of You&#8221; (Autor hier mal nicht Brooker, sondern Jesse Armstrong) hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Verrissen und der Prognose, die Serie könne man insgesamt wohl abschreiben, muß ich nun doch noch etwas zum dritten Teil von Charlie Brookers <strong>&#8220;Black Mirror&#8221;</strong> (Channel 4) und zur Ehrenrettung der Serie sagen: Die letzte Folge war nämlich gut.</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3bFCqK81s7Y?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/3bFCqK81s7Y?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>&#8220;The Entire Hirstory of You&#8221; (Autor hier mal nicht Brooker, sondern Jesse Armstrong) hatte die mit Abstand glaubwürdigste Geschichte der Serie zu erzählen und tat dies sehr geradlinig, schnörkellos fast, mit einem Plot, wie er auch in jedem anderen Drama hätte ausgebreitet werden können (ja, der Comedy-Aspekt kam diesmal sehr kurz): der junge Anwalt Liam (Toby Kebbell) kommt von einem eher erfolglosen Vorstellungsgespräch zu einer Party, wo er seine Frau Ffion (Jodie Whittaker) dabei beobachtet, wie sie in mehreren Situationen fast flirtös mit dem Gast- und Angeber Jonas (Tom Cullen) redet. Später stellt er sie zur Rede und findet seinen Verdacht bestätigt: Ffions und Jonas&#8217; Affäre, vor Liams Zeit, war länger als die eine Woche, von der sie bis dahin immer geredet hatte. Sie war sogar länger als der Monat, den sie dann zugibt.</p>
<p><strong>*** Hmpfja: Spoiler, again. ***</strong></p>
<p>Im Unterschied zu den uns bekannten Konflikten, die sich aus solchen kleinen und großen Lügen ergeben, wenn sie auffliegen, gibt es hier aber ein tückisches kleines Gerät, das &#8220;grain&#8221; genannt wird und das sich alle, die Spaß an solchen Gadgets haben, hinter einem Ohr haben implantieren lassen: Ein Aufzeichnungsgerät, das es ermöglicht, alles, was man je erlebt hat, in Stereo und HD abermals zu sehen und zu hören &#8212; ein Festplattenrekorder für die Realität, der Ehekrächen ungeahnte Möglichkeiten bietet. Denn man kann seine Aufzeichnungen entweder sich selbst vor Augen führen (was die Regie mit einer milchigen Färbung der Augen darstellt, zusammen mit dem abwesenden Gesichtsausdruck ein schön zombieesker Effekt) oder auf abermals ubiquitären Bildschirmen (die Show muß ihrem Namen ja gerecht werden) auch mit Freunden teilen kann. Oder eben mit treulosen Ehefrauen.</p>
<p>Ein Gedankenspiel, das gar nicht so weit von der Realität weg ist: Die lückenlose Dokumentation der individuellen Wahrnehmung hat ja längst begonnen; dank Handy-Kameras und Facebook kann jeder, der das möchte, jedes einzelne Mittagessen (bzw. die Bilder davon) mit allen teilen, die es interessiert &#8212; von da bis zu legendären Partys, die man noch Monate und Jahre später zusammen mit Freunden aus der Perspektive jedes einzelnen wieder und wieder ansehen kann, ist es nur noch ein kleiner Schritt.</p>
<p>Genauso klein aber ist der Schritt dahin, sich peinliche und demütigende Momente immer und immer wieder ansehen zu können. Oder zu müssen, zwanghaft, wie Liam, der sich schon im Taxi zur Party den letzten Satz seines Vorstellungsgespräches immer wieder ansieht bzw. -hört: &#8220;We hope we&#8217;re looking forward to seeing you again.&#8221; Nicht gerade vertrauensfördernd, sich diesen Satz immer wieder sagen zu lassen.</p>
<p>Oder natürlich: Sex. Bei der Party etwa wirft Jonas aufrichtig, aber auch großmäulig in die Runde, er säße oft lieber im Wohnzimmer und sähe sich die <em>re-dos</em> früherer erotischer Abenteuer an, als zu der Frau in seinem Schlafzimmer zu gehen und mit ihr richtigen Sex zu haben. Eine Vorstellung, die Liam, ohnehin unsicher, nicht gefallen kann: daß sich Jonas immer wieder den Sex ansieht, den er mit seiner, Liams, jetzigen Frau hatte. Welche erschütternden anderen Möglichkeiten es gäbe, erzählt Armstrong (der überhaupt viele Ideen en passant anspielt, die sich aus der Grundidee ergeben könnten) in einer späteren Szene, als Liam und Ffion wilden Sex haben. Beziehungweise eben nicht &#8212; sie haben eher schlechten Blümchensex und sehen sich währenddessen die Aufzeichnung einer stürmischeren Nacht an.</p>
<p>Es endet alles nicht schön: der Untreue überführt per Videobeweis, der endlos rekapituliert werden kann &#8212; das ist eine ziemlich gruselige Vorstellung. Und das sogar obwohl (oder gerade weil) Liam eher unsympathisch dargestellt wird und das Mitgefühl bei der untreuen Nuß von Ehefrau liegt, in deren Vergangenheit gnadenlos herumgestochert wird.</p>
<p>Es hätte gewiß ambitioniertere Geschichten gegeben, die sich auf der Grundlage dieser Idee hätten entwickeln lassen &#8212; ganze Steven-Spielberg-Filme (mit Tom Cruise in der Hauptrolle) lägen da im Bereich des Denkbaren. Aber gerade diese einfache Erzählung, an die jeder anschließen kann, hat mich für sich eingenommen, eben weil sie keine &#8220;Jeder sein eigener Privatdetektiv&#8221;-Story entwickelt hat, sondern eine menschliche, persönliche, emotionale. Für Jesse Armstrong, Autorenduohälfte von &#8220;Peep Show&#8221; und &#8220;Fresh Meat&#8221; sowie &#8220;The Thick of It&#8221;, eine ungewöhnlich ernste Story, aber genauso clever und geistreich wie seine bisherigen Arbeiten. Mehr davon und weniger von Brookers seltsamen bis haarsträubenden Ideen &#8212; oder vielleicht einfach doch eine andere Reihenfolge, in der sich die Extreme steigern statt abzunehmen &#8212; hätten &#8220;Black Mirror&#8221; womöglich gut getan.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2011/12/20/black-mirror-zum-dritten/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4104&amp;md5=a5e5bf495b20fd8ea04ea766a63e869c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2011/12/20/black-mirror-zum-dritten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4104&amp;md5=a5e5bf495b20fd8ea04ea766a63e869c" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Black Mirror&#8221; zum Zweiten</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2011/12/13/black-mirror-zum-zweiten/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2011/12/13/black-mirror-zum-zweiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 12:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Brooker]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Kaluuya]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Brown-Findlay]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Davis]]></category>
		<category><![CDATA[Konnie Huq]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan Barley]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Everett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=4078</guid>
		<description><![CDATA[Nach der ersten Folge von Charlie Brookers &#8220;Black Mirror&#8221; (Channel 4) war ich nicht wirklich überzeugt und hatte schon die Vermutung, daß die zwei verbleibenden Teile, weil völlig unabhängig voneinander, ebenfalls nicht zu einem nachsichtigeren Urteil beitragen würden, weil man sonst eine bessere Folge ja einfach an den Anfang hätte stellen können. Die zweite Folge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der ersten Folge von Charlie Brookers <strong>&#8220;Black Mirror&#8221;</strong> (Channel 4) war ich nicht wirklich überzeugt und hatte schon die Vermutung, daß die zwei verbleibenden Teile, weil völlig unabhängig voneinander, ebenfalls nicht zu einem nachsichtigeren Urteil beitragen würden, weil man sonst eine bessere Folge ja einfach an den Anfang hätte stellen können. Die zweite Folge, &#8220;15 Million Merits&#8221;, schien mir dennoch zunächst die bessere, auch wenn sie den ganzen ersten und auch zweiten Akt über sehr minimalistisch, fast kammerspielhaft, jedenfalls aber klaustrophobisch war. Dann aber hat Brooker doch noch mit dem Arsch eingerissen, was er mit den Händen aufgebaut hatte. Denn zu meiner Überraschung hat sich Brooker hier selbst plagiiert &#8212; und dabei das Original nicht etwa übertroffen.</p>
<p><strong>*** Achtung, schon wieder Spoiler! ***</strong></p>
<p>Ohne allzu viel verraten zu wollen: <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Black_Mirror_%28TV_series%29#2._.2215_Million_Merits.22" target="_blank">&#8220;15 Million Merits&#8221;</a> führt uns in eine dystopische Welt ein, in der die Menschen umzingelt sind von Touchscreens (nun ja, interaktive Screens jedenfalls), die ihr ganzes Leben ausmachen &#8212; denn außer daß jeder den ganzen Tag via Tretmühle Strom erzeugt, passiert nichts mehr in der Welt. Dafür ist die Ablenkung durch Ballerspiele, zynische Fernsehshows und Pornos so perfekt, daß niemand rebelliert. Statt Geld sind (über die Tretmühle zu verdienende) Punkte die Währung; wer etwa Werbung ausblendet, zahlt dafür ein paar Punkte Strafe. Unser Held Bing (Daniel Kaluuya) aber verliebt sich in Abi (&#8220;Downton Abbey&#8221;s Jessica Brown-Findlay), die er zufällig hat singen hören, und schenkt ihr all seine 15 Millionen Punkte, damit sie sich bei einer Variation der &#8220;X-Factor&#8221;-Show bewerben kann (in der Jury: Julia Davis und Rupert Everett). Dort aber wird nicht ihr Gesangstalent erkannt, sondern ihre Ausstrahlung, die sich prima für Pornos eignen würde &#8212; und so entscheidet sie sich unter Tränen dafür, lieber in Pornos mitzuspielen als weiter in der Tretmühle zu schuften. Daß er nun, ohne Punkte, auch noch seiner großen Liebe bei Pornos bzw. den Werbetrailern dafür zusehen muß (!), treibt Bing zur Verzweiflung, und so ackert er, bis er abermals <em>15 Millionen Merits</em> hat und sich selbst bei der Show bewerben kann, wo er vor laufenden Kameras mit Selbstmord droht und ein (leider nicht wirklich) erschütterndes Plädoyer gegen die schöne, neue Welt hält, voller Verzweiflung und höchst emotional (na ja, ebenfalls nicht wirklich). Was passiert? Genau: Die Jury erkennt sein Talent &#8212; und bietet ihm eine zweimal die Woche laufende eigene Show an, Bing sagt zu und läßt sich als Prediger gegen das System vom System vereinnahmen.</p>
<p>Äh, Moment: als Prediger gegen das System vom System vereinnahmen? Jepp, das ist genau der &#8220;Nathan Barley&#8221;-Dreh, wo Dan Ashcroft (Julian Barratt) einen Artikel über den &#8220;Rise of the idiots&#8221; schreibt und anschließend von allen Idioten dafür geliebt und verehrt wird, daß er sie hasst: &#8220;You are all idiots!&#8221; &#8212; &#8220;Yes, we&#8217;re all idiots!&#8221; Das ist, vermutlich, Brookers ureigenstes Trauma und Dilemma.</p>
<p>Bloß: Bei &#8220;Nathan Barley&#8221; war dieser Dreh innerhalb einer Farce sehr komisch, weil man als Zuseher sich zusammen mit Ashcroft so gut für etwas Besseres halten konnte, für einen Intellektuellen unter Trotteln, der dann aber doch lieber von den Trotteln geliebt wird als als Outcast zu enden. Bing hier aber ist innerhalb dieses Dramas, das fast ohne Comedy auskommt, eine arme Wurst und von Anfang an Opfer. Es ist nicht sein Hochmut, der ihn zu Fall bringt &#8212; und darum ist es hier nicht komisch, sondern tief traurig. Und, leider, ein Selbstplagiat.</p>
<p>Was ich sehr schade finde. Vielleicht hat Brooker zu viel zu tun, um sich neue Geschichten auszudenken, vielleicht hat <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Konnie_Huq" target="_blank">Konnie Huq</a>, Brookers Ehefrau, &#8220;Xtra-Factor&#8221;-Moderatorin und Co-Autorin dieser Folge, auch &#8220;Nathan Barley&#8221; einfach nicht gesehen. Wie auch immer: So schön abermals das Look &amp; Feel dieser Episode war, sie hat das Schicksal von &#8220;Black Mirror&#8221; leider besiegelt &#8212; die dritte Folge kann so gut sein, wie sie will, sie wird die Serie nicht retten.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2011/12/13/black-mirror-zum-zweiten/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4078&amp;md5=7ddac9779b15697da5031c6c33d7b7e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2011/12/13/black-mirror-zum-zweiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4078&amp;md5=7ddac9779b15697da5031c6c33d7b7e8" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Very Black Mirror</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2011/12/06/very-black-mirror/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2011/12/06/very-black-mirror/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Black Mirror]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Brooker]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Set]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan Barley]]></category>
		<category><![CDATA[Rory Kinnear]]></category>
		<category><![CDATA[The Thick Of It]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=4062</guid>
		<description><![CDATA[Die erste Folge von &#8220;Black Mirror&#8221; (Channel 4), der neuen Miniserie von Charlie Brooker, hat mich eher ratlos hinterlassen: &#8220;The National Anthem&#8221; war zwar genau die rabenschwarze Satire, die von Brooker zu erwarten war &#8212; aber leider nicht so auf den Punkt wie viele seine anderen Arbeiten. *** ACHTUNG, SPOILER! *** Der englische Premier Michael [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Folge von<strong> &#8220;Black Mirror&#8221;</strong> (Channel 4), der neuen Miniserie von Charlie Brooker, hat mich eher ratlos hinterlassen: &#8220;The National Anthem&#8221; war zwar genau die rabenschwarze Satire, die von Brooker zu erwarten war &#8212; aber leider nicht so auf den Punkt wie viele seine anderen Arbeiten.</p>
<p><strong>*** ACHTUNG, SPOILER! ***</strong></p>
<p>Der englische Premier Michael Callow (Rory Kinnear) sieht sich von Terrorismus der (haha!) schweinischsten Sorte bedroht: Entführer haben Prinzessin Susannah gekidnappt und drohen über einen nicht zurückverfolgbaren YouTube-Clip damit, sie umzubringen, falls Callow nicht live auf allen Fernsehkanälen ein, ähm, Schwein fickt. Ja, ein lebendes Schwein, bis zum Schluß und mit Wackelkamera gefilmt, damit Motion-Capturing- oder ähnliche Tricks ausgeschlossen sind. Zwar versucht Downing Street, das Erpresservideo nach Kräften aus der Öffentlichkeit fernzuhalten, aber weder YouTube noch Twitter lassen sich als Nachrichtenkanäle trockenlegen, und die ausländischen Medien halten sich natürlich auch nicht an britische <em>restriction orders</em>. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, die Zügel wieder in die Hand zu bekommen, und nachdem sich die Öffentlichkeit gegen ihn gestellt hat, bleibt dem Premier nichts übrig: Es kommt, live im Fernsehen, zum Äußersten. Den Zusehern in Pubs, Krankenhäusern und zuhause aber vergeht das Lachen recht schnell. Im Epilog erfahren wir, daß auch ein Jahr später Callow noch an der Macht ist, die Öffentlichkeit hinter ihm steht, seine Frau aber hat sich von ihm abgewendet.</p>
<p>Geschmacklosigkeit ist ein Stilmittel. Ein drastisches, aber nicht von vorneherein ein verwerfliches. Trotzdem ist mir, um mal ein ganz schlimmes Klischee zu bedienen, das Lachen im Hals stecken geblieben &#8212; und das ist nun nicht so gut. Denn hier hatte ich das Gefühl, daß das aus noch anderen Gründen war als nur, weil &#8220;The National Anthem&#8221; erschreckend weit jenseits aller sonst gültigen Geschmacksgrenzen sogar des englischen Fernsehens operierte (was wohl nur Charlie Brooker schafft).</p>
<p>Da waren einfach von Anfang an Fragen der Plausibilität, die zu schwerwiegend waren, als daß man sie einfach des hübschen Gedankenspiels wegen zur Seite legen konnte: Seit wann verhandeln Politiker mit Terroristen? Gerade wenn man einen so realistischen Ansatz wählt wie Brooker hier, ohne <em>tongue in cheek</em>, sondern mit einer allgegenwärtigen Beklemmung, die sich auf den Zuschauer überträgt, einen Ansatz ähnlich wie den von &#8220;The Thick of It&#8221;, aber mit einem viel dramatischeren Plot &#8212; dann muß eine so grundliegende Frage geklärt sein. Ebenso wie das Verhalten der Öffentlichkeit. Gut, Brookers Botschaft, die Öffentlichkeit ist ein Haufen Kretins, kommt relativ schnell klar rüber, sie ist ja auch seit Jahren die selbe &#8212; aber würde die öffentliche Meinung tatsächlich so umschlagen, wären alle so dermaßen <em>cheerful</em>, wie &#8220;Black Mirror&#8221; das zeigt, wenn der Premier öffentlich ein Schwein bumst&#8230;?</p>
<p>Irgendwie konnte ich das alles nicht recht glauben. Vielleicht, weil ich es selbst nicht sehen wollte &#8212; und das ist ja nun Brookers Haupt-Dreh: Einen erst in dem Glauben lassen, man könnte sich guten Gewissens über die gezeigten Medien-Trottel von <a title="diese Blog zum Thema" href="http://www.britcoms.de/2009/12/16/die-top-10-britcoms-der-00er-jahre-platz-1/">&#8220;Nathan Barley&#8221;</a> oder die Big-Brother-Deppen von <a title="meine Kritik von damals" href="http://www.britcoms.de/2008/12/01/dead-brother/">&#8220;Dead Set&#8221;</a> lustig machen, weil man selbst was besseres sei &#8212; und einen dann kalt erwischen, wenn man sich doch mit ihnen identifiziert.</p>
<p>Das soll nun alles nicht heißen, daß die Show insgesamt schlecht gewesen wäre. Da waren sehr schöne Scherze drin: &#8220;The <em>Guardian</em> is running a fucking live blog and a short think piece on the historical symbolism of the pig&#8221; bzw. der Hinweis der Beraterin, der Premier solle doch nicht ganz so schnell zum Höhepunkt kommen, weil die Öffentlichkeit sonst denken könnte, er hätte am Ende Spaß an dem Ganzen. Und auch die Darsteller waren allesamt fantastisch, genauso das <em>look and feel</em> der ganzen Episode.</p>
<p>Aber es war alles ein bißchen zu unglaubwürdig und ungemütlich, um so viel Spaß zu machen wie Brookers andere Fiction-Serien. Ein bißchen zu absehbar, ohne große Wendung am Schluß, die nochmal alles rumreißt und zeigt, daß eine ganz andere Perspektive auf die grotesken Vorgänge möglich oder gar zwingend wäre. Vielleicht stellen die verbleibenden zwei Folgen die erste in einen Kontext, der die Serie insgesamt in einem anderen Licht dastehen läßt; allein ich bezweifle es. Schließlich sind alle Episoden in sich abgeschlossen &#8212; es wäre also möglich gewesen, eine andere, einleuchtendere erste Folge zu finden.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2011/12/06/very-black-mirror/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4062&amp;md5=80f69e4138510495aca7fafb63a69b00" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2011/12/06/very-black-mirror/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=4062&amp;md5=80f69e4138510495aca7fafb63a69b00" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Endlich Frischfleisch</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2011/09/30/endlich-frischfleisch/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2011/09/30/endlich-frischfleisch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 12:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Nyman]]></category>
		<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Ritchie]]></category>
		<category><![CDATA[Fresh Meat]]></category>
		<category><![CDATA[Green Wing]]></category>
		<category><![CDATA[Greg McHugh]]></category>
		<category><![CDATA[Jack Whitehall]]></category>
		<category><![CDATA[Jesse Armstrong]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Hynes]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Kimberley Nixon]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Frost]]></category>
		<category><![CDATA[Peep Show]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Webb]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Bain]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Pegg]]></category>
		<category><![CDATA[Skins]]></category>
		<category><![CDATA[Spaced]]></category>
		<category><![CDATA[The Inbetweeners]]></category>
		<category><![CDATA[The Office]]></category>
		<category><![CDATA[The Thick Of It]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Roche]]></category>
		<category><![CDATA[Zawe Ashton]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=3909</guid>
		<description><![CDATA[Sechs Erstsemester ohne Gemeinsamkeiten ziehen in ein Studentenhaus &#8212; das ist die Prämisse von &#8220;Fresh Meat&#8221; (Channel 4, bislang zwei Folgen ausgestrahlt). Da wäre die niedliche Josie (Kimberley Nixon) aus Wales, die etwas furchterregende Vod (Zawe Ashton) sowie Oregon (Charlotte Ritchie), mittelste Mittelklasse, gute Studentin und stets von der Befürchtung geplagt, langweilig zu sein. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Erstsemester ohne Gemeinsamkeiten ziehen in ein Studentenhaus &#8212; das ist die Prämisse von <a title="...im Comedy Guide" href="http://www.comedy.co.uk/guide/tv/fresh_meat/" target="_blank"><strong>&#8220;Fresh Meat&#8221;</strong></a> (Channel 4, bislang zwei Folgen ausgestrahlt). Da wäre die niedliche Josie (Kimberley Nixon) aus Wales, die etwas furchterregende Vod (Zawe Ashton) sowie Oregon (Charlotte Ritchie), mittelste Mittelklasse, gute Studentin und stets von der Befürchtung geplagt, langweilig zu sein. Und die Jungs: der sympathische Kingsley (&#8220;Inbetweener&#8221; Joe Thomas), ein schnöseliger Oberschichts-Affe namens JP (Jack Whitehall) und Howard (Greg McHugh), ein merkwürdiger schottischer Nerd (der einzige, der schon seit Längerem im Haus wohnt). Einen siebten Mitbewohner namens Paul gibt es zwar &#8212; zu sehen kriegt man ihn aber nie.</p>
<p><object width="590" height="330" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QsDnApqgREw?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="330" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/QsDnApqgREw?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Eine Ensemble-Comedy also, mit Charakteren, die schon in der ersten Episode zum Leben erwachen: Nach einem sehr unbehaglichen ersten Kennenlernen von fünf der Mitbewohner trifft Kingsley im Pub auf das <em>rich kid</em> JP. Der spricht ihn auf der Toilette an und <a title="die Szene bei YouTube, leider nicht einzubetten" href="http://www.youtube.com/watch?v=Rfnv97Uz8-Y" target="_blank">lädt ihn auf ein Näschen Koks ein</a> &#8212; allerdings nicht, weil er so großzügig wäre, sondern weil er das Zeug geschenkt bekommen hat und jemanden braucht, der für ihn testet, ob es wirklich Koks ist. Und ob es nicht am Ende vergiftet ist. Kingsley kann wenig später bei einem gutaussehenden Mädel landen, was die aus der Ferne ein bißchen in ihn verknallte Josie so enttäuscht, daß sie sich JP an den Hals wirft und später mit ihm im Bett landet &#8212; nur um am nächsten Morgen festzustellen, daß sie ihn a) nie wiedersehen möchte und b) jeden Tag wiedersehen wird, weil er nämlich der letzte noch fehlende Mitbewohner ist.</p>
<p>Wenig davon scheint neu zu sein, weder Setting noch Stil, aber bevor ich erkläre, warum <a title="...bei Channel 4" href="http://www.channel4.com/programmes/fresh-meat" target="_blank">&#8220;Fresh Meat&#8221;</a> trotzdem die wichtigste neue Comedy des Jahres werden könnte, hier die beiden wichtigsten Referenzen:</p>
<p><a title="dieses Blog dazu" href="http://www.britcoms.de/2009/01/14/spaced/">&#8220;Spaced&#8221;</a> (Channel 4, 1999 &#8211; 2001). Nicht nur das Studentenhaus aus &#8220;Fresh Meat&#8221; sieht wie eine verlotterte Version des &#8220;Spaced&#8221;-Hauses aus, auch Howard ist eine Version von Mike (Nick Frost), und Oregon hat mich mehr als einmal an Daisy (Jessica Stevenson bzw. mittlerweile Hynes) erinnert. Die Situation selbst ist ebenfalls nicht ganz unähnlich: Tim (Simon Pegg) und Daisy kannten sich schließlich ebenfalls kein bißchen, als sie zusammengezogen sind. Die zweite Folge in beiden Serien drehte sich um eine Housewarming-Party (da hören die Gemeinsamkeiten der Partys aber auch schon wieder auf). Die Wärme, mit der die Charaktere in &#8220;Spaced&#8221; gezeigt werden, ist in &#8220;Fresh Meat&#8221; auch da &#8212; Josie und Kingsley jedenfalls sind mit genügend Charme gesegnet.</p>
<p><a title="ich hier im Blog darüber" href="http://www.britcoms.de/2010/03/15/fur-kinder-ab-18/">&#8220;Skins&#8221;</a> (E4, seit 2007). &#8220;Skins&#8221; hat Maßstäbe gesetzt, was authentische Jugendliche in Serien angeht, die an ebendiese Zielgruppe adressiert sind. Wie &#8220;Skins&#8221; kommt auch &#8220;Fresh Meat&#8221; in Comedy-Drama-Episodenlänge (45 Minuten) daher, beides spielt im Norden Englands (Bristol/Manchester), hie wie da gibt es Regie-Mätzchen, die ambitioniert sind, aber nicht überambitioniert. Die Idee, SMS-Texte einzublenden, hat sich &#8220;Fresh Meat&#8221; von &#8220;Sherlock&#8221; geborgt.</p>
<p>Sam Bain und Jesse Armstrong (&#8220;Peep Show&#8221;, &#8220;The Thick of It&#8221;) machen alles richtig: Sie verzichten auf allzu hassenswerte und <em>larger than life-</em>Figuren (wie etwa Andy Nymans Jonty de Wolfe in <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Campus_%28TV_series%29" target="_blank">&#8220;Campus&#8221;</a>, der mißratenen anderen Universitäts-Comedy des Jahres vom &#8220;Green Wing&#8221;-Team, ebenfalls Channel 4), stattdessen gibt es realistischere Situationen und Stories sowie Charaktere, zu denen man als Zuschauer unmittelbar Anschluß findet. Dafür wählen sie einen Regie-Stil, der auf allzu großen Realismus verzichtet, weggeht von allem Dokumentarischen und Semidokumentarischen, und hin (bzw. zurück) zu den elaborierteren Erzählformen gerade aktueller Drama- und ComedyDrama-Serien. Kurz: Weniger &#8220;The Office&#8221;, mehr &#8220;Spaced&#8221;.</p>
<p>Das aber halte ich für die Comedyform der Zukunft: Keine Wackelkamera und Riesenarschlöcher mehr, dafür kunstvollere Erzählweisen und familienkompatiblere Geschichten. Mag sein, man muß sich daran erst wieder gewöhnen &#8212; die zweite Folge &#8220;Fresh Meat&#8221;, vom &#8220;The Thick of It&#8221;-Autor Tony Roche, hatte zwar einen guten bis sehr guten Plot, allerdings fehlten ihr für die volle Punktzahl dann doch ein, zwei Knaller-Pointen. (Abgesehen davon, daß Robert Webb in seiner Gastrolle als Uni-Prof mich nicht nur schmerzlich an mein eigenes Alter erinnert hat [ich meine: Robert Webb! Als Uni-Prof!!], sondern auch die allzu platte Karikatur eines anbieternden Dozenten war.)</p>
<p>Größtes Manko von &#8220;Fresh Meat&#8221; dürfte die dreiviertelstündige Form sein. Auf eine halbe Stunde eingedampft wäre die Show ohne weiteres die beste Sitcom der Saison. So aber könnte es sein, daß die Autoren noch ein, zwei Folgen brauchen, bis die Serie völlig ausbalanciert ist. Die Chancen dafür aber stehen gut, und vielleicht markiert &#8220;Fresh Meat&#8221; ja in der Rückschau in ein paar Jahren den Wendepunkt der Comedy in den Zehnerjahren. Schaumermal.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2011/09/30/endlich-frischfleisch/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3909&amp;md5=f0fe7eda2a1700e2d621b32173bfef0b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2011/09/30/endlich-frischfleisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3909&amp;md5=f0fe7eda2a1700e2d621b32173bfef0b" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Come on, Sirens</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2011/07/06/come-on-siren/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2011/07/06/come-on-siren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 10:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Amy Beth Hayes]]></category>
		<category><![CDATA[Being Human]]></category>
		<category><![CDATA[Brian Fillis]]></category>
		<category><![CDATA[Fear of Fanny]]></category>
		<category><![CDATA[Kayvan Novak]]></category>
		<category><![CDATA[Rhys Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Madden]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Phelps]]></category>
		<category><![CDATA[Sirens]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Basgall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=3723</guid>
		<description><![CDATA[In den Straßen und Sozialbauwohnungen von Leeds, hoch im Norden Englands, tummeln sich (insbesondere des Nachts) genügend Gestalten, die einen Sanitäter an der Menschheit zweifeln lassen können: schwer betrunkene Obdachlose, Streithähne mit offenen Wunden und komatös besoffene Schwangere mit soviel Übergewicht, daß selbst drei Sanis sie kaum die vier Stockwerke hinuntertragen können. Kein Wunder also, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Straßen und Sozialbauwohnungen von Leeds, hoch im Norden Englands, tummeln sich (insbesondere des Nachts) genügend Gestalten, die einen Sanitäter an der Menschheit zweifeln lassen können: schwer betrunkene Obdachlose, Streithähne mit offenen Wunden und komatös besoffene Schwangere mit soviel Übergewicht, daß selbst drei Sanis sie kaum die vier Stockwerke hinuntertragen können. Kein Wunder also, daß in <a title="...bei Comedy.co.uk" href="http://www.comedy.co.uk/guide/tv/sirens/" target="_blank"><strong>&#8220;Sirens&#8221;</strong></a> (Channel 4) der Sanitäter Stuart (<a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rhys_Thomas_%28comedian%29" target="_blank">Rhys Thomas</a>, &#8220;Fast Show&#8221;, &#8220;Nathan Barley&#8221;, &#8220;Star Stories&#8221;, &#8220;Bellamy&#8217;s People&#8221;) an der Menschheit zweifelt und lieber an Biologie und Chemie glaubt als an psychologische Mätzchen.</p>
<p><object width="590" height="472" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P4W-_Dl7f5Y?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="590" height="472" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/P4W-_Dl7f5Y?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Mit überschaubarem Erfolg: Nach einem Einsatz bei einem dramatischen Autounfall, der Eröffnungsszene der ersten Folge, soll Stuart mit seinen beiden Crew-Kollegen Ashley (Richard Madden) und Rashid (Kayvan Novak, der unterbelichtete Terroris aus &#8220;Four Lions&#8221;) zur psychologischen Betreuung. Aber was ist so eine posttraumatische Belastungsstörung schon für einen Intellektuellen wie ihn? Mit seinem Titelgebenden &#8220;Up, horny, down&#8221;-Syndrom wird er schon fertig &#8212; indem er es unterdrückt, verdrängt, und weder der Euphorie noch der sexuellen Erregung nachgibt, die einem in so einem Fall die Synapsen fluten, bevor die depressive Phase beginnt. Während sich Rashid und Ashley die Seele aus dem Leib vögeln, bleibt Stuart nur, zu seiner (platonischen) Freundin Maxine (Amy Beth Hayes) zu gehen, um bei ihr abzuwarten, bis alles vorbei ist. Das ist zumindest der Plan. Allerdings empfindet Maxine es nicht gerade als Kompliment, daß Stuart sie ob ihrer niedrigen sexuellen Anziehungskraft auf ihn ausgesucht hat &#8212; und setzt ihn vor die Tür.</p>
<p>Natürlich geht Stuarts Verdrängungsstrategie nicht auf. Natürlich muß er am Schluß von der psychologischen Betreuerin erfahren, daß auch diese Verdrängung eine natürliche Reaktion auf Streßerfahrungen ist, wie sie bei Sanitäter-Einsätzen nun einmal vorkommen. Und natürlich geht es auf dem Weg zu dieser Erkenntnis um sehr viel Sex. Nicht nur in der ersten Episode.</p>
<p>Das ist das Set-Up des neuen Comedy-Dramas von Channel 4: ein ebenso smarter wie misanthroper Sanitäter, zwei Sidekick-Kumpel (einer orientalischer Abstammung, einer schwul) und eine beste Freundin. Maxine ist Polizistin, so daß er ihr regelmäßig bei Einsätzen begegnet, ebenso wie den Jungs von der Feuerwehr. Mit denen liefern sich die Sanitäter regelmäßig Wettrennen zum Einsatzort &#8212; für Buben und ihre Spielzeuge, ein ewiger Quell der Komik, ist also reichlich gesorgt.</p>
<p>Sehr innovativ ist das zwar nicht. Einige Charakterzüge Stuarts lassen ab und zu an &#8220;House&#8221; denken, und etliche Standardsituationen (wie das regelmäßige <em>bollocking</em> vonseiten Stuarts Vorgesetzter wg. Kompetenzüberschreitung und Beschwerden über seine schroffe Art) ebenfalls. Womöglich würden auch ein paar mehr Gags &#8220;Sirens&#8221; nicht schaden. Das aber macht die Serie (bislang, nach zwei Folgen) mit viel Charme und hohen Schauwerten wett, und auch der Soundtrack ist vom Feinsten. Zwei der Autoren, Tony Basgall und Sarah Phelps, haben bereits je eine Folge für &#8220;Being Human&#8221; geschrieben; Creator Brian Fillis hat mit &#8220;Fear of Fanny&#8221; (2006) schon einen sehenswerten Film vorgelegt.</p>
<p>Wenn &#8220;Sirens&#8221; also noch ein bißchen besser eingestellt wird, eine kleine Lustigpille hier und ein Innovations-Zäpfchen da, dann könnte der Serie noch ein langes Leben bevorstehen. Von meiner Seite jedenfalls: Alles Gute, &#8220;Sirens&#8221;.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2011/07/06/come-on-siren/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3723&amp;md5=86cd1c15500402d3b41acca057693165" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2011/07/06/come-on-siren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3723&amp;md5=86cd1c15500402d3b41acca057693165" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Neues vom coolen Onkel Charlie</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2011/05/12/neues-vom-coolen-onkel-charlie/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2011/05/12/neues-vom-coolen-onkel-charlie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 11:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Black Mirror]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Brooker]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Sete]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=3567</guid>
		<description><![CDATA[Charlie Brooker hat erstmals Details über seinen zweiten Ausflug in die Welt der Fiction-TV-Serien bekanntgegeben: &#8220;Black Mirror&#8221; soll die Miniserie von dreimal einer Stunde heißen und im Herbst auf Channel 4 ausgestrahlt werden. Shane Allen, Head of Comedy von Channel 4: &#8220;Black Mirror&#8221; is a satirical drama for the social media generation all rooted in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Charlie Brooker hat erstmals Details über seinen zweiten Ausflug in die Welt der Fiction-TV-Serien bekanntgegeben: <a title="zur Seite der Produktion" href="http://www.endemoluk.com/news/black-mirror-a-new-drama-from-charlie-brooker" target="_blank"><strong>&#8220;Black Mirror&#8221;</strong></a> soll die Miniserie von dreimal einer Stunde heißen und im Herbst auf Channel 4 ausgestrahlt werden.</p>
<p>Shane Allen, Head of Comedy von Channel 4:</p>
<blockquote><p>&#8220;Black Mirror&#8221; is a satirical drama for the social  media generation all rooted in the world around us now. A  thought-provoking and gripping reflection and extrapolation of current  social, cultural and technology-inspired trends and fears.</p></blockquote>
<p>Und was hat es mit dem Schwarzen Spiegel auf sich? Zum Glück etwas wesentlich weniger Esoterisches, als man zunächst denken könnte:</p>
<blockquote><p>Over the last ten years, technology has transformed almost every  aspect of our lives before we&#8217;ve had time to stop and question it. In  every home; on every desk; in every palm &#8212; a plasma screen; a monitor; a  smartphone &#8212; a black mirror of our 21st Century existence. Our grip on  reality is shifting. We worship at the altars of Google and Apple.  Facebook algorithims know us more intimately than our own parents. We  have access to all the information in the world, but no brainspace left  to absorb anything longer than a 140-character tweet.</p></blockquote>
<p>Charlie Brooker selbst sagt zu &#8220;Black Mirror&#8221;, er sei begeisterter &#8220;Twilight Zone&#8221;-Fan gewesen, und &#8220;Black Mirror&#8221; werde zwar ganz anders, aber immer noch mehr &#8220;Twilight Zone&#8221; als (der Kostüm-Schinken) &#8220;Downton Abbey&#8221;:</p>
<blockquote><p>It combines satire, technology, absurdity and a pinch of surprise and  it all takes place in a world you almost &#8212; almost &#8212; totally recognise. It  changes each week &#8212; like the weather, but hopefully about 2,000 times  more entertaining. If you don&#8217;t like it, you will be beaten about the  face and neck by Channel 4 executives.</p></blockquote>
<p>Wird nicht nötig sein, denke ich, schließlich war Brookers erste Serie <a title="ich hier neulich über Dead Set" href="http://www.britcoms.de/2008/12/01/dead-brother/">&#8220;Dead Set&#8221;</a> ja auch schon brillant.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2011/05/12/neues-vom-coolen-onkel-charlie/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3567&amp;md5=ee0c5b34ca65f3f96bcf563216c7eecc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2011/05/12/neues-vom-coolen-onkel-charlie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3567&amp;md5=ee0c5b34ca65f3f96bcf563216c7eecc" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Gently&#8221; (adv.): &#8220;behutsam&#8221;</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2010/12/20/gently-adv-behutsam/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2010/12/20/gently-adv-behutsam/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 12:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Darren Boyd]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Gently]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Gently's Holistic Detective Agency]]></category>
		<category><![CDATA[Friends]]></category>
		<category><![CDATA[Helen Baxendale]]></category>
		<category><![CDATA[Howard Overman]]></category>
		<category><![CDATA[Misfits]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Mangan]]></category>
		<category><![CDATA[The Hitchhiker's Guide to the Galaxy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=3118</guid>
		<description><![CDATA[Nein, eine behutsame Adaption war das nicht. Howard Overman hat aus Douglas Adams&#8217; &#8220;Dirk Gently&#8217;s Holistic Detectiv Agency&#8221; etwas (fast) völlig Neues gemacht: &#8220;Dirk Gently&#8221; (BBC4), einen Krimi rund um einen exzentrischen Privatdetektiv, der in den bizarren Fall einer verschwundenen Katze, einer Zeitmaschine und zweier Morde verwickelt wird. Es ist schon sehr, sehr lange her, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, eine behutsame Adaption war das nicht. Howard Overman hat aus Douglas Adams&#8217; &#8220;Dirk Gently&#8217;s Holistic Detectiv Agency&#8221; etwas (fast) völlig Neues gemacht: <strong><a title="British Comedy Guide" href="http://www.comedy.co.uk/guide/tv/dirk_gently/" target="_blank">&#8220;Dirk Gently&#8221;</a> </strong>(BBC4), einen Krimi rund um einen exzentrischen Privatdetektiv, der in den bizarren Fall einer verschwundenen Katze, einer Zeitmaschine und zweier Morde verwickelt wird.</p>
<p>Es ist schon sehr, sehr lange her, daß ich Adams&#8217; Roman gelesen habe, bald an die zwanzig Jahre. Damals fand ich ihn, wenn ich mich recht erinnere, im Vergleich zum sprühend komischen, überdrehten &#8220;Anhalter&#8221; etwas verhaltener, weniger leicht zugänglich, erwachsener. Allerdings muß ich gestehen: An allzu viel erinnere ich mich nicht. Möglicherweise, weil der Roman sehr kompliziert angelegt ist: Er ist nicht linear erzählt, die tatsächliche Chronologie ist sehr undurchschaubar; überhaupt ist &#8220;undurchschaubar&#8221; vermutlich das treffendste Wort für den Plot.</p>
<p>&#8220;Dirk Gently&#8221; dagegen hat viele Elemente einer typisch britischen Krimiserie: Stephen Mangan als Gently ist ein kauziger, äußerst ungewöhnlicher Ermittler, Darren Boyd als Gentlys Sidekick Richard MacDuff sein straighter Counterpart, dem Gently stets die Tür vor der Nase zuhauen und das Geld aus der Tasche ziehen darf. Beide Schauspieler gehen voll in ihren Rollen auf: Mangan darf wieder den Spinner mit den Haaren und dem unsteten Blick geben, Boyd den oft perplexen Zukurzgekommenen. Sie sind beide perfekt in ihren Rollen, auch wenn ich zwischendurch nicht sicher war, ob sie nicht <em>zu </em>perfekt sind und einfach sie selbst sind, statt ihre Standard-Rollen ein bißchen zu variieren und tatsächlich zu <em>spielen</em>. Auch Susan (Helen Baxendale, &#8220;Friends&#8221;) ist sehr straight angelegt und erdet Gentlys irre Vorstellungen von der Verbundenheit aller Dinge noch mehr als MacDuff, dem man von vorneherein ebenso wenig über den Weg traut wie Gently. Die Action ist, ebenfalls typisch für britische Krimis, weitgehend reduziert; statt dessen nehmen die &#8220;walk and talk&#8221;-Szenen, die viele Krimis auf die Dauer etwas ermüdend machen, grotesk viel Raum ein. Das dürfte nicht zuletzt auf ein knappes Budget zurückzuführen sein, Overman nutzt diese Beschränkung aber und übersteigert die retardierenden Momente so sehr, daß sie parodistisch werden.</p>
<p>Diesen Einschränkungen der Produktion fallen allerdings genau die Elemente zum Opfer, die der durchschnittliche Douglas Adams-Fan vermutlich erwartet: fremde Planeten, elektrische Mönche, außerirdische Siedler kommen in der Fernsehversion nicht vor &#8212; abgesehen von einer Zeitmaschine gibt es <em>gar keine </em>Science-Fiction-Elemente. Im Grunde bedient sich Overman nur bei den Figuren Adams&#8217; und einigen Plot-Outlines, die er zu einer weitgehend neuen Story, eben: einem regulären Krimi verwebt. Wie schon der Disclaimer sagt: &#8220;Dirk Gently&#8221; ist <em>based on the novel</em>, nicht <em>adapted from</em>. Ein feiner Unterschied, den man als Zuschauer erst mal schlucken muß. Wie Dan Owen es <a title="Obsessed with Film" href="http://www.obsessedwithfilm.com/reviews/tv-review-dirk-gently.php" target="_blank">beschreibt</a>: &#8220;Eine Overman-Adaption des &#8216;Anhalters&#8217; würde vermutlich komplett auf der Erde spielen, wo Arthur Dent als Anhalter auf der M6 diverse Spinner trifft.&#8221;</p>
<p>Womöglich wäre aber genau das die richtige Lösung für die BBC-Serie des &#8220;Anhalters&#8221; von 1981 gewesen. Diese krankte damals enorm an den viel zu großen Effekten und Kulissen, die allen nachfolgenden Zuschauergenerationen schnell billig vorkommen mußten, und daran, daß sich die Adaption zu sehr an Douglas Adams&#8217; Vorgaben hielt.</p>
<p>&#8220;Dirk Gently&#8221; dagegen hat mich nicht enttäuscht. Insbesondere der letzte Akt, die Auflösung des Rätsels um die verschwundene Katze, fand ich clever und komisch: Hier hat man Overmans Liebe zu einfachen, aber verblüffenden Wendungen gespürt, die &#8220;Misfits&#8221; zu einer so brillanten Serie machen. Die Produktions-Standards sind nicht ganz die von &#8220;Sherlock&#8221;, aber ich würde trotzdem gerne mehr Folgen &#8220;Dirk Gently&#8221; sehen und hoffe, daß die BBC schnell welche ordert. Schon wegen der tollen <a title="eine frz. Seite mit schönen Autobildern" href="http://www.blenheimgang.com/guide/austin/princess.htm" target="_blank">Princess</a>, die Gently fährt. <em>Wenn</em> sie fährt.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2010/12/20/gently-adv-behutsam/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3118&amp;md5=d2b1718a56272b0c983366d71925f9ac" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2010/12/20/gently-adv-behutsam/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3118&amp;md5=d2b1718a56272b0c983366d71925f9ac" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Mangan über Gently</title>
		<link>http://www.britcoms.de/2010/12/11/mangan-uber-gently/</link>
		<comments>http://www.britcoms.de/2010/12/11/mangan-uber-gently/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 14:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ComedyDrama]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Gently]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>
		<category><![CDATA[Howard Overman]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Mangan]]></category>
		<category><![CDATA[Sue Townsend]]></category>
		<category><![CDATA[The Secret Diary of Adrian Mole]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.britcoms.de/?p=3074</guid>
		<description><![CDATA[You read a James Bond book &#8212; is Daniel Craig, is Sean Connery or any of them how you would actually picture James Bond in your head? No, they’re not, probably. &#8230; It’s difficult playing those characters that are so loved by the people who read those books because you almost feel like you’re playing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>You read a James Bond book &#8212; is Daniel Craig, is Sean Connery or any  of them how you would actually picture James Bond in your head? No,  they’re not, probably. &#8230; It’s difficult  playing those characters that are so loved by the people who read those  books because you almost feel like you’re playing a real person. But not  a real person that anyone has ever seen. You’re not going to be  everyone’s idea of the character.</p></blockquote>
<p><a title="zu Life of Wylie" href="http://lifeofwylie.com/2010/12/11/dirk-gently-stephen-mangan/" target="_blank">Stephen Mangan über die Verfilmung von &#8220;Dirk Gently&#8221;</a>, wieviel &#8220;Sherlock&#8221; in &#8220;Dirk Gently&#8221; stecken wird und wie Howard Overmans Script Douglas Adams&#8217; Texte zwangsläufig ändern muß, schon weil Dirk Gently im ersten Buch erst nach der Hälfte überhaupt auftaucht. Mangan hat schon in einer der <a title="Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Secret_Diary_of_Adrian_Mole_%28TV_series%29" target="_blank">Serien-Adaptionen der &#8220;Adrian Mole&#8221;-Tagebücher</a> die Hauptrolle gespielt, die auf den sehr erfolgreichen Büchern von Sue Townsend beruhten &#8212; er sollte also wissen, wovon er spricht.</p>
<div id="fb-root"></div>
   <script>
   window.fbAsyncInit = function() {
   FB.init({appId: "148486801864397", status: true, cookie: true,
		 xfbml: true});
	};
 (function() {
  var e = document.createElement("script"); e.async = true;
 e.src = document.location.protocol +
   "//connect.facebook.net/de_DE/all.js";
 document.getElementById("fb-root").appendChild(e);
}());
</script><span class = ""  style = "height: 100px;   "><fb:like href="http://www.britcoms.de/2010/12/11/mangan-uber-gently/" send = "false" layout="standard" show_faces="false" width="" action="like" colorscheme="light" font="" /></span> <p><a href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3074&amp;md5=697a92420c86638792547131e321b873" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.britcoms.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.britcoms.de/2010/12/11/mangan-uber-gently/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.britcoms.de/?flattrss_redirect&amp;id=3074&amp;md5=697a92420c86638792547131e321b873" type="text/html" />
	</item>
	</channel>
</rss>

