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Archiv für die Kategorie ‘Spoof’

Should auld acquaintance be…

9. September 2009 Keine Kommentare

- Forgot.

- No, no, got it in a minute!

Fünf Mitwirkenden eines Vortragswettbewerbs folgt “No Holds Bard” (BBC4 2009) bei ihren Vorbereitungen auf und beim großen Abend des Cup O’Kindness 2009 selbst, bei dem der beste Robert Burns-Rezitator ermittelt werden soll. Unter ihnen die kleine Hayley, deren poesieferne Mutter Isobel (Ashley Jensen, “Extras”) die Ambitionen ihrer Tochter mit keiner Hirnwindung versteht, Stevie, der eigentlich eine Gefängnisstrafe verbüßen muß (und darum die Gelegenheit der Lesung zur Flucht nutzt), und die etwas überambitionierte Engländerin Paula (Felicity Montagu, “I’m Alan Partridge”, “Nighty Night”), die in der Glut ihrer erst kürzlich erwachten Liebe zu Schottland nicht bemerkt, daß diese Liebe nicht beantwortet wird, und so z.B. von der Herzlichkeit der Schotten schwärmt, während die Kamerafahrt allmählich ihren Mann ins Bild rückt, der gerade “FUCK OFF ENGLISH FANNYS” von der Hauswand wäscht. Selbstredend endet der Abend im Desaster, und das nicht nur, weil Gärtner Robert, seit seinem Unfall mit einem Pferd ohne Kurzzeitgedächtnis, wegen des Hufklapperns kurz in Panik gerät, das Paulas Mann mit Kokosnußschalen imitiert, um ihren Vortrag zu unterstreichen.

So mag ich Dichterverehrung: Mit einer 60-minütigen Mockumentary leistet BBC Scotland ihren Beitrag zur Feier des 250. Geburtstag von Schottlands größtem Sohn, zollt dem Dichter Tribut und macht sich gleichzeitig milde über die kleinen Provinz-Heidenreichs lustig:

- I’m passionate about literature. I’ve got the kind of brain that’s good with words and things. Very creative. There’s a lot going on on the right hand side! Like for example, when you say the word to me: apple — I immediately see very very clearly in my head an apple!

- Yum!

A very moving occasion

11. August 2009 Keine Kommentare

Jedesmal, wenn ich das (mittlerweile gar nicht mehr so) neue “heute journal”-Studio sehe, muß ich an die “Standing News” aus dem Nachrichten-Spoof “Broken News” (BBC2, 2005) denken. Warum nur?

(Der “Halfway Through Day” ist natürlich eine Erfindung der “Broken News”: Nämlich der Feiertag, den die Briten einführten, als der Zweite Weltkrieg zur Hälfte vorbei war. Muß eine schöne Erleichterung gewesen sein, damals!)

KategorienAllgemein, Spoof Tags:

You wouldn’t kill a policeman, would you?

28. Juni 2009 1 Kommentar

Nur weil mich gerade bei jedem erneuten Einlegen der DVD der (ansonsten bisher ganz guten) Serie “Doc Martin” der echte Anti Piracy-Spot nervt, den man selbstverständlich nicht skippen kann, OBWOHL MAN JA GERADE DIE SCHEISS-ORIGINAL-DVD GEKAUFT HAT: Hier die (hinglänglich bekannte, ich weiß) Parodie darauf aus “The IT Crowd”.

Öh my göd

15. Juni 2009 Keine Kommentare

Fast überflüssig nachzutragen: “Kröd Mändoon and the Flaming Sword of Fire” ist der reine Scheiß und Schmarrn — like “Blackadder” never happened. Das einzig gute an der britisch-amerikanischen Coproduktion sind die Schauwerte, die an die von “Xena” rankommen (und angeblich im günstigen Ungarn entstanden sind), alles andere ist Stuß: Eine Genre-Parodie ohne Kenntnis der oder gar Liebe zur Vorlage, die sich auf  Stereotypen, naheliegendem Slapstick und mauen Witzen (gerne über Frauen und Schwule) ausruht. Meins ist es jedenfalls nicht, ich bevorzuge charakter-basierte Komik allemal vor Albereien wie dieser. Von Comedy Central, dem US-Part, habe ich nichts anderes erwartet, was aber Hat Trick Productions bewogen hat, nach Qualitätsware wie “Father Ted”, “Outnumbered” und “The Worst Week of My Life” nun diesen Käse zu machen, ist mir schleierhaft. Mal sehen, wann er hier bei CC läuft.

Very sörry

10. Juni 2009 2 Kommentare

Zu wenig Content hier, ich weiß. Aber zum einen komme ich gerade nicht dazu, Altes zu gucken, und Neues gibt’s zur Zeit nicht wirklich viel Relevantes — auch Kröd Mändoon and the Flaming Sword of Fire (ab morgen auf BBC2) sieht nicht so aus, als wäre es einen Schuß Pulver wert, Stichwort: Matt Lucas (“Little Britain”) und stereotype Schwule, o je.

Changes

3. Mai 2009 5 Kommentare

gab es leiderleider bei der “Time Trumpet”-Edition für die DVD, die ich nun auch endlich gesehen habe: So ist etwa am Ende der ersten Folge der gleichnamige Song von David Bowie rausgeflogen, über den Armando Iannucci die entsprechenden Worte und Satzfetzen von Tony Blair und David Cameron aus ihren Wahlkampfreden montiert hatte (“Just gonna have to be a different man”, ha, ha) — zu teuer, der Bowie-Song, vermute ich mal. Ohne diesen ergibt die Montage natürlich keinen rechten Sinn mehr. Schade weiterhin, daß jegliche Extras fehlen bei dieser DVD. Ich mag Extras.