StarBooks
LESUNGEN
STARBOOKS – Stars in ihren eigenen Worten
Witzigmann & Nagel lesen Promi-Autobiographien
Do. 23. Februar — München, VereinsheimDieser Termin muss leider entfallen!
- Fr., 9 März — München, Stadtbibliothek Neuhausen
- Do. 22. März — München, Vereinsheim
- Mi. 25. April — München, Vereinsheim
- Sa., 28. April — Unterhachinger LeseNacht
- Mi. 23. Mai — München, Vereinsheim
Warum muss Lothar Matthäus sich wegen seines neuen Bayern-Handys „flachsen lassen“? Welche „lustigen“ Streiche hat Dieter Thomas Heck seinen Schlagerkollegen Cindy und Bert gespielt? Warum musste Helmut Berger einmal einen ganzen Abend lang wie angewachsen auf seinem Stuhl sitzen bleiben? Wollte Bushido wirklich früher Polizist werden? Und warum beschwerte sich Udo Jürgens’ Mutter, es gäbe „Sekt. Sekt! Immer nur Sekt!“?
Stars sind berühmt, weil sie irgend etwas besonders gut können: Singen, Fußballspielen, Schauspielen, Kochen, Angeben. Bücher zu schreiben gehört oft nicht dazu. Trotzdem lässt es sich kaum einer nehmen, eine Autobiographie zu veröffentlichen — oft voller Stilblüten, Selbstüberschätzungen, Eitelkeiten und übler Nachrede gegen andere. Ob Naddel oder Bushido, der Gründer der „Wienerwald“-Kette Friedrich Jahn oder Gina Wild — Max Witzigmann und Oliver Nagel machen sich über die Schwächsten der Gesellschaft lustig, über die, die ganz unten stehen und sich nicht wehren können: Prominente. Stars. VIPs. Dabei kommen schwere Waffen zum Einsatz: ihre eigenen Worte. Und bevor jemand fragt: Ja, das haben die wirklich alles selbst geschrieben!
Max Witzigmann hat jahrelang für „Tramitz and Friends“ und „Darüber lacht die Welt“ geschrieben, ist Autor für Hape Kerkeling und hat das Comedyduo Erkan und Stefan entdeckt.
Ich glaube auch, dass Stars oft gar nicht Bücher schreiben können. Sie haben ja oft nicht mal die eigenen Autobiographien selbst geschrieben. Vielleicht müsste man darum die letzten Sätze oben etwas abändern: “Dabei kommen schwere Waffen zum Einsatz: ihre eigenen (vielleicht von einem unbekannten/unbedarften Ghostwriter geschriebenen) Worte. Und bevor jemand fragt: Ja, das haben die (vielleicht) wirklich alles selbst geschrieben!”
Muss aber nicht sein.
Sie kennen sich aus, wie?
Sicher bin ich mir natürlich nicht, ich kenne ja keinen dieser VIPs persönlich. Und ihre Bücher habe ich auch alle noch nicht gelesen. Darum habe ich ja auch oben vorgeschlagen, evtl. ein “(vielleicht)” in Klammern einzuschieben. Man kann es natürlich aber weiterhin ganz weglassen, falls meine Vermutung/Befürchtung nicht stimmt.