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„Terrorist“ verklagt „Brüno“

In David Lettermans „Late Show“ erzählte Sacha Baron Cohen bei einem seiner wenigen öffentlichen Auftritte, die er nicht in der Brüno-Maske absolvierte, von den Schwierigkeiten, die sich auf der Suche nach einem Terroristen ergaben, den er gerne für „Brüno“ interviewen wollte. Klang spannend — hier der Ausschnitt:

Nun allerdings verklagt der im Film gezeigte „Terrorist“ Ayman Abu Aita Cohen (und Letterman, wegen des Interviews in der „Late Show“) auf 110 Millionen Dollar: Er sei in Wahrheit Friedensaktivist, auf Brünos Frage, ob er ihn bitte entführen könne, habe er die (herausgeschnittene) Antwort gegeben, er sei kein Terrorist, und das Beste: Er sei Christ. Hier ein Filmbericht des Time Magazins:

Cohen soll bereits Drohungen der Al Aksa-Brigaden erhalten und die Sicherheitsvorkehrungen rund um seine Person daraufhin erhöht haben; ob an den Vorwürfen gegen ihn etwas dran ist, bleibt offen.

  1. fan
    8. Dezember 2009, 10:31 | #1

    ich bin ein fan von ihm, die sache ist schon veraltet. Das stand schon mal in den News, als der Film ins Kino kam. Ich find den Mann geil. Bevor jemand etwas gegen ihn hat, bitte vorher sich über den informieren! Er hat mal studiert, ist Engländer, hetero,Jude etc. Ich sah mir Brüno 5 mal auf DVD an, so schlimm ist der gar nicht! Ich hoffe aber auch, dass er mal richtige Filme machen wird! Viele hassten früher auch Jim Carrey, Charlie Chaplin,Jerry Lewis um nur einige zu nennen 🙂

  2. Ralf
    9. Dezember 2009, 13:31 | #2

    @fan
    Ach, Cohen ist gar kein schwuler Österreicher? Ja sowas. Danke.
    Und ja stimmt, Charlie Chaplin galt lange als einer der unbeliebtesten und vor allem übersehenen Schauspieler/Regisseure in der Geschichte des Films. Gut, dass für den auch endlich mal eine Lanze gebrochen wird, sonst geht der im Wulst der Filmgeschichte womöglich noch unter.

  3. Schorschi
    9. Dezember 2009, 17:13 | #3

    @Ralf
    Jetzt sei mal bitte nicht so zynisch

  4. Ralf
    9. Dezember 2009, 18:57 | #4

    Tschuldigung.

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