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Artikel Tagged ‘Life’s Too Short’

“Life’s Too Short” – Trailer

15. Juli 2011 3 Kommentare

Ricky Gervais stellt Warwick Davis vor, den Hauptdarsteller aus Gervais’ und Stephen Merchants nächster Sitcom “Life’s Too Short” vor. Was mich aber viel mehr interessieren würde: Warum sind da im Hintergrund Schauspieler in “Star Wars”-Kostümen zu sehen, die sich offenbar gerade auf ein Bankett vorbereiten…?

Das Leben ist zu kurz für B-Promis

23. Juni 2011 1 Kommentar

In “Extras” (2005 – 07, BBC2) waren es Ben Stiller, Kate Winslet, Samuel L. Jackson, Patrick Stewart, Orlando Bloom, David Bowie, Daniel Radcliffe, Chris Martin und Ian McKellen, um mal nur die internationale Prominenz aufzuzählen. War schon klar, daß auch in Ricky Gervais’ und Stephen Merchants nächster Sitcom “Life’s Too Short” (BBC2/HBO) sich einige Gaststars die Ehre geben würden. Das BBC-Comedy-Blog weiß heute genaueres: Es werden Sting, Johnny Depp und Steve “Michael Schott” Carrell dabei sein, während Gervais und Merchant nur in Cameos als sie selbst von der Partie sein werden.

Die Dreharbeiten haben am 30. Mai begonnen; ausgestrahlt werden soll die  Show im Herbst.

In the News

21. September 2010 Keine Kommentare

Sacha Baron Cohen soll Freddy Mercury spielen. Der Film über die frühen Jahre von Queen hat noch keinen Titel, aber ich tippe mal, “We Will Rock You” fällt aus, und hoffe stark, daß Cohen nicht das Schicksal von Ben Elton teilen wird. Der hat sich 2002 nicht entblödet, ein Rock-Musical dieses Namens zu schreiben, und alle übriggebliebenen Ambitionen aufgegeben, die seine frühe Karriere als Alternative Comedian mal mit sich gebracht hatte. Geschrieben werden soll der Queen-Film von Peter Morgan (“The Queen”, “Frost/Nixon”), und Brian May hat schon zu Protokoll gegeben, die Band werde sich aus dem Projekt möglichst heraushalten.

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Die BBC hat Ricky Gervais und Stephen Merchant grünes Licht gegeben für eine ganze Staffel ihrer neuen Sitcom “Life’s Too Short”. Ein Pilot zur Serie mit dem kleinwüchsigen Hauptdarsteller Warwick Davis (“Extras”) existiert schon. Außerdem werden “Rev” und “Mongrels” je mit einer zweiten Staffel verlängert werden. Das begrüße ich, habe ich doch kürzlich doch noch die ganze Staffel “Mongrels” gesehen und meine ursprünglich schlechte Meinung revidiert: “Mongrels” ist bisweilen hübsch geschmacklos, gespickt mit Seitenhieben auf Film und Fernsehen (“Das war der größte Fehler deines Lebens! Ach nein, du dachtest ja, es sei eine gute Idee, zwei Pfund für die DVD von ‘The Invention of Lying’ auszugeben. Gut, es war der zweitgrößte Fehler deines Lebens!”) und alles in allem einfach lustig. Womöglich schreibe ich irgendwann noch eine ausführlichere Kritik, bis dahin kann man sich ja an die von Stefan Niggemeier halten.

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Beatrice Sinclair ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Beatrice Sinclair? War die wahre Sybil Fawlty und starke Frau hinter Donald Sinclair, dem so erstaunlich unhöflichen Hotelier, dem John Cleese und Connie Booth eine ganze Sitcom widmeten. Beatrice Sinclair wollte ihr Lebtag nichts mit “Fawlty Towers” zu tun haben und hat sich konsequent geweigert, auch nur darüber zu sprechen (ungeachtet dessen, daß es im Hotel selbst “Fawlty Towers”-basierte Angebote gab); es existiert nur ein einziges sehr altes Interview mit ihr, in dem sie sagt, ihrem Mann werde in der Serie Unrecht getan. Wie in der Serie auch, war es in Tat und Wahrheit Beatrice, die das Hotel gegründet hatte und alleine führte, während ihr Mann im Krieg war. Und auch danach hatte wohl sie die Hosen an: “From what I heard she was the person who drove the business and she was the strong one. Whenever she told Donald what to do he would say ‘yes dear’”, sagt Brian Shone, der das Hotel Gleneagles in Torquay heute führt.

Behinderte Witze

25. Juni 2010 Keine Kommentare

“Are You Having a Laugh?” fragt die BBC heute abend in einer Dokumentation mit dem Untertitel “Disability and TV”, und ich freue mich schon auf die Antwort. Mit Witzen über Behinderte ist es ja so eine Sache: Zuerst brauchte man noch eine moralische Begründung, um über Behinderte Witze machen zu dürfen — etwa über Goebbels Klumpfuß die, daß Goebbels selbst Anhänger und v.a. -führer einer Idiotengemeinschaft war, die sich für auch genetisch überlegen hielt. Dann durfte in erster Linie Behinderte selbst Witze über Behinderte machen — in TITANIC beispielsweise der amerikanische Cartoonist John Callahan, der oft als behindertenfeindlich beschimpft wurde und sich diebisch darüber freute, als Erwiderung seine eigene Behinderung ins Feld führen zu können. (Er hat eine schöne Biographie darüber geschrieben, wie er zum Alkoholiker wurde und im Suff einen Laternenpfosten mit einer Autobahnausfahrt verwechselte.) Mittlerweile hat sich (unter Humorprofis) weitgehend die Auffassung durchgesetzt, daß auch Behinderte ein Recht darauf haben, verarscht zu werden. Und darauf wird ja auch die neue Serie von Ricky Gervais hinauslaufen: “Life’s Too Short” mit Warwick Davis.

Hier schon mal ein Ausschnitt mit Stephen Merchant aus der Dokumentation; mit von der Partie sein wird auch Ash Atalla, der u.a. “The Office” und “The IT Crowd” produziert (hat) und selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Ready for Take-off

24. April 2010 Keine Kommentare

Drei Piloten respektive neue Shows, auf deren Startgenehmigung spekuliert werden darf:

Sacha Baron Cohen, so berichtet Deadline, ist mit Alec Berg, David Mandel und Jeff Schaffer bei diversen Studios mit einer Serienidee vorstellig geworden. Berg, Mandel und Schaffer waren “Seinfeld”-Autoren und -Produzenten und sind es noch für “Curb”; Cohen selbst hat in der vorvergangenen Staffel mitgespielt, Schaffer war weiterhin auch Autor für “Borat”. Titel und Inhalt der Show sind allerdings noch nicht bekannt.

Etwas mehr Informationen gibt es über die neue BBC2-Serie von Ricky Gervais und Stephen Merchant: “Life’s Too Short” wird sie heißen und mit dem knapp einen Meter kleinen Schauspieler Warwick Davis in der Hauptrolle besetzt sein. Warwick hat schon in “Extras” mitgespielt. Der Pilot wird produziert von Charlie Hanson, der auch “Extras” produziert hat; ausgestrahlt soll er aber nur werden, wenn die BBC auch die ganze Serie in Auftrag gibt. Das ist mal eine gute Nachricht — ich hatte schon befürchtet, Gervais’ Karriere fände ihre Fortsetzung nur noch in mediokren US-Romcoms. Eine BBC2-Serie mit einem Zwerg in der Hauptrolle, das klingt schon ganz gut. Auch wenn Gervais und Merchant selbst nur in Cameos zu sehen sein werden.

Charlie Brooker zuguterletzt arbeitet ebenfalls an einer neuen Serie — und zwar einer Spielserie. Sie soll zwar gewisse Parallelen zu seiner Serie “Screenwipe” haben, aber im Gegensatz zu dieser weitgehend gescripted sein. Genaueres verrät Brooker, der sich mit beißender Mediensatire einen Namen gemacht hat, zwar noch nicht, merkt aber an, daß seine bis dato einzige gescriptete Serie “Dead Set” eine furchtbare Erfahrung für ihn gewesen sei. Wenn die nächste auch nur halb so gut ist wie die brillante Mischung aus “Big Brother” und Zombies: soll er halt bitte die Zähne zusammenbeißen. Die Memme…!