“Breaking Bad”: Starkes Finale, nächste Staffel sicher
Es war die zuschauerstärkste Staffel für “Breaking Bad”: 1, 5 Millionen wollten im Schnitt jede Episode der dritten Staffel sehen, die Sonntag zuende gegangen ist. Mit einem starken Cliffhanger, der abermals ein neues Licht (bzw. genaugenommen einen neuen Schatten) auf die Haupt-Charaktere Walter und Jesse wirft.
Ich möchte gar nicht allzu viel verraten. Statt dessen verweise ich auf ein schönes Interview mit dem Creator Vince Gilligan (Achtung, Spoiler! Besser erst nach der letzten Folge lesen), der dem “Hollywood Reporter” einige Geheimnisse hinter der besten Serie dieser Tage verrät — unter anderem, daß die Show deshalb einen so unvorhersehbaren, aber nicht unglaubwürdigen Verlauf genommen hat, weil sie tatsächlich von Folge zu Folge gestrickt wird. Daß die Autoren versuchen, die Handlung aus den Charakteren abzuleiten, die Struktur der vier Akte pro Folge (statt gewöhnlich drei) sowie die sehr visuelle Erzählweise aus Gilligans Erfahrung als “Akte X”-Autor stammen und daß es mit einer Serie wie mit einer Achterbahn ist: Es kann nicht immer rasant abwärts gehen — um echten Nervenkitzel hervorzurufen, braucht es auch lange, ruhige Aufbauarbeit, die die Schußfahrt vorbereitet.
AMC hat eine vierte Staffel angekündigt, einige Emmy-Nominierungen werden für den 8. Juli erwartet. Bryan Cranston hat bereits zwei Emmys in Folge für seine Rolle als Walter White erhalten, auch Aaron “Jesse” Paul und die Serie selbst sind schon mehrfach nominiert worden.
UPDATE Gerade lese ich: In Deutschland wird “Breaking Bad” wohl ab diesem Herbst auf Arte zu sehen sein. Die deutsche Synchronisation gibt es ja bereits (auch die beiden ersten Staffeln sind schon synchronisiert auf DVD erhältlich), und sie ist sogar ganz okay.
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