Archiv

Artikel Tagged ‘Paul’

„The World’s End“ is neigh!

Der dritte Teil der „Three Flavours Cornetto-Trilogy“ steht vor der Tür: „The World’s End“, nach „Shaun of the Dead“ und  „Hot Fuzz“ der dritte Film von Edgar Wright, Simon Pegg und Nick Frost, in dem eine Cornetto-Sorte die Geschmacksrichtung vorgibt (und je eine Figur im Film auch ein entsprechendes Cornetto verputzt). In „Shaun“ war es „Strawberry“ (mit ganzen Stückchen!), ganz dem einerseits romantischen und andererseits dem Gore-Element des Films geschuldet, in „Hot Fuzz“ das originale Cornetto mit der blauen Hülle, das auf das Polizeifilmgenre verwies, und nun ist es „mint choc-chip“, das auf… äh… irgendwas hindeuten soll. Vielleicht darauf, dass Engländer bizarre Geschmackskombinationen mögen.

Oder darauf, dass sich in und hinter dem einen, äußerlich Sichtbaren, etwas ganz anderes verbirgt: denn „The World’s End“ scheint, nach allem, was der Teaser Trailer verrät, ein Bodysnatcher-Film zu werden:

Schön, dass Martin Freeman, Reece Shearsmith und Mark Heap mit von der Partie sind, schön, dass das wieder ein rein britischer Film ist (nachdem „Paul“ ja auch irgendwie okay war, aber nicht so gut wie die Filme der Cornetto-Trilogie), und schön, dass auch hier wieder über einen Zaun gehüpft wird, was ja nun vollends klar macht, dass es hier um eine Filmreihe geht. Und zwar eine der besseren dieser Welt.

Deutschlandstart ist 12. September.

Unheimlich lustige Begegnung der dritten Art

15. April 2011 1 Kommentar

Wer einen großen Film erwartet, könnte enttäuscht sein. Aber „Paul“ (Regie: Greg Mottola) will gar kein großer Film sein. Sondern eine sympathische Komödie von Geeks für Geeks — und genau das ist er auch.

Gestern abend im Kino (OV, versteht sich) war es ein bißchen, als seien die Wünsche der Simon-Pegg-Fans in Erfüllung gegangen, die sich immer mehr „Spaced“ und „Shaun of the Dead“ gewünscht haben statt mehr „How to Lose Friends and Alienate People“ und „Burke and Hare“: Pegg und Frost waren endlich, endlich zurück. Genauer: der geekige SciFi-Freund und Comiczeichner Tim aus „Spaced“ in Verbindung mit den besten Kumpels Shaun und Ed aus „Shaun of the Dead“. Hier heißen sie Graeme (Pegg) und Clive (Frost), sind zwei britische Buddys auf Fan-Urlaub in den USA und fahren nach einem Besuch der Comic-Con mit einem Wohnmobil nach Nevada in die Area 51, wo sie prompt einem Außerirdischen begegnen (Stimme: Seth Rogen). Binnen kurzem befinden sie sich gemeinsam auf der Flucht: vor Rednecks, deren Geländewagen sie angerempelt haben, einem Hillbilly-Priester, dessen Tochter mit ihnen flieht, und diversen Men in Black. Ihr Ziel: Paul vor den Menschen zu verstecken und den Seinen zurückzubringen.

Schnell wird klar, wer die wirklichen Aliens sind: Die Engländer Graeme und Clive, für die so ziemlich alles in den USA fremdartig ist. Paul dagegen ist, weil seit 1947 mit dem American Way of Life vertraut, bestens akklimatisiert, im Grunde sogar ein rechter Klugscheißer. Und für noch jemanden ist alles neu: Ruth (Kristen Wiig), die Pfarrerstochter und Kreationistin, die von dem merkwürdigen Trio fix eines Anderen, Besseren belehrt wird und sich schnell an einen neuen Lebensstil mit Fluchen, Sex und Drogen gewöhnt.

Selbstverständlich ist „Paul“ randvoll mit Anspielungen, In-Jokes und Motiven, die man aus tausend SciFi-Filmen, aber auch aus „Spaced“ und „Shaun of the Dead“ kennt. Immer wieder finden sich Variationen von Scherzen aus frühen Pegg-und-Frost-Werken, aber nie werden Witze zweimal erzählt. Natürlich geht es höchst albern zu, mit vielen Zoten zum Thema anal probes und Alienweibern mit drei Brüsten, aber wer es nicht lustig findet, wenn Menschen vor Schreck ohnmächtig hintüberfallen, der sollte für „Paul“ erst gar keine Tickets kaufen.

Dafür aber alle, die eine Beat für Beat ordentlich gemachte Komödie sehen wollen, in der mit Jason Bateman und Jeffrey Tambor zwei „Arrested Development“-Größen mitspielen (Mottola hat seinerseits bei einigen Folgen „AD“ Regie geführt) und ein paar nette Cameo-Auftritte von noch größeren Stars warten. Alle, die den Plot von „E.T.“ einmal als Komödie ausgespielt sehen möchten. Und alle Fans, die in diesem „Fish out of Water“-Film Nick Frost und Simon Pegg mal wieder aber sowas von in ihrem Element sehen möchten.

Simon, Nick & Alien

18. Oktober 2010 Keine Kommentare

Simon Pegg und Nick Frost als Buddys, das habe ich doch schon irgendwo einmal gesehen. Oder zweimal oder dreimal. Komm jetzt nicht drauf. War aber gut. Diesmal fahren sie durch die amerikanische Wüste und treffen einen Alien.

Der Alien wird gesprochen von Seth Rogen, dem Zögling von Judd Apatow. Deren beider Werk hat mich noch nie in Freudentaumel versetzt, aber nun, man kann nicht alles haben. Regie führt in diesem Falle allerdings Greg Mottola, der schon bei „Superbad“ mit Rogen zusammengearbeitet hat.

Kann das was werden? So richtig enttäuscht haben mich Pegg & Frost ja bisher noch nie, aber der animierte Alien sieht schon ein bißchen nach Kinderfilm aus…

„Paul“ kommt im Februar in die Kinos. Und nein, ich weiß auch nicht, warum der Trailer zweimal beginnt.

Mörder-Rolle für Simon Pegg

26. August 2009 Keine Kommentare

Simon Pegg, der momentan so gut im Geschäft ist, daß er seine bereits lang angekündigte Autobiographie „Out of ‚Spaced'“ um ein Jahr auf Weihnachten 2010 verschieben mußte, hat offenbar noch ein weiteres Filmprojekt angenommen. Er wird, wenn man Dread Central glauben darf, einen der beiden Serienmörder William Burke und William Hare spielen, die Anfang des 19. Jahrhunderts in England mordeten, um die Leichen dem Edinburgh Medical College für anatomische Zwecke zu verkaufen. Regie führen soll John Landis, der das Gerücht um Pegg auch gestreut hat. Hoffentlich spielt nicht Nick Frost den zweiten Killer, so brillant ist der Double Act der beiden nämlich auch nicht, daß ich ihn in jedem zweiten Film mit Pegg wieder sehen müßte.

What is (going on with) Pegg & Frost?

Gut, was „Paul“ ist, weiß ich: der nächste Kinofilm von und mit Simon Pegg und Nick Frost, den die beiden gerade in New Mexiko drehen und der von zwei britischen SciFi-Comic-Nerds handelt, die in der Area 51 auf einen Außerirdischen treffen und ihm zurück auf sein Schiff helfen — aber wie sehen die denn aus?! Furchtbar, furchtbar! Genaueres in „What is Paul?“, dem produktionsbegleitenden Blog, und in diesem kleinen YouTube-Clip aus eben diesem Blog.

KategorienKomödie Tags: , ,