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Artikel Tagged ‘Hugh Laurie’

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2. August 2010 3 Kommentare

Ricky Gervais wird abermals Gaststar bei den “Simpsons”: In einer Folge, die Anfang nächsten Jahres ausgestrahlt wird, soll er als er selbst bei der Oscar-Verleihung zu sehen sein. Das berichtet ew.com. Gervais hat bereits 2006 eine Folge der “Simpsons” geschrieben und ist in ihr aufgetreten; die Oscar-Folge wird aber nicht er schreiben. Weitere Gaststars der nächsten “Simpsons”-Staffel werden Halle Berry, Hugh Laurie und Daniel Radcliffe sein.

“The IT Crowd” soll abermals für den US-Markt neu aufgelegt werden. Graham Linehan in einem Chat des Guardian:

They’re working on one at the moment. I’m waiting to see the first script. I have encouraged them to do their own thing and not try to slavishly copy the original. As long as there’s no hugging, no learning, and big setpiece moments, I’ll be happy. I don’t even care if they don’t do it in front of an audience. Whatever works for them.

But if the show moves too far away from what I consider to be the IT Crowd ‘brand’, I’ll be asking them to change the title.

Der erste Versuch einer US-Adaption hat vor drei Jahren NBC unternommen. Darin hat Richard Ayoade seinen Charakter Moss in einer annähernd wörtlichen Übernahme der britischen Version auch noch selbst spielen dürfen, was die ganze Sache einigermaßen absurd machte. Die nie ausgestrahlte Pilotfolge zeigt Chortle — ich finde sie einigermaßen unheimlich, wie aus einem nicht ganz so lustigen Paralleluniversum… Vielleicht wird die neue Adaption ja eigenständiger, etwa so wie die US-Version von “The Office”. Das dürfte jedenfalls die Hoffnung von Linehan sein.

Emmily Lame

21. September 2009 2 Kommentare

Die Emmy-Verleihung birgt keine Überraschung: Schon wieder ein Emmy für “30 Rock”, schon wieder keiner für Hugh Laurie. Dabei hat “30 Rock” den Zenit m.E. schon in der zweiten Staffel überschritten — irgendwie ist das ja immer noch alles gut und schön, aber nicht mehr überraschend und oft auch nicht mehr so stringent erzählt wie in der ersten Staffel.

Der Drama-Emmy für “Mad Men” geht in Ordnung, auch wenn ich ihn natürlich “Breaking Bad” verliehen hätte, das hierzulande zwar in der breiten Öffentlichkeit noch immer unter der Wahrnehmungsoberfläche bleibt, aber in DVD-Junkie-Kreisen mittlerweile schon die Ehre erfährt, die ihm gebührt. Gerade habe ich in illustrer kleiner Runde in Wien aus dem Nichts eine schöne (und schon recht betrunkene) Stunde mit mir weitgehend unbekannten Medienmenschen verbracht, die eingeleitet wurde mit dem an mich herangetragenen Geheimtip “Breaking Bad” — wer mir so kommt, wird natürlich mit Instant-Freundschaft belegt, und sei’s nur für den Abend. Wenigstens hat der brilliante Bryan Cranston den Emmy für Drama-Hauptrolle abgestaubt.

Ich meinerseits werde mich demnächst mal an die Charts meiner Lieblingsserien des letzten Jahres bzw. gleich Jahrzehnts machen — jedenfalls sobald ich die Herbst-Season überblicken kann. Da steht ja einiges auf dem Programm: “Curb” geht weiter und “The Office”, in England “Peep Show”, und sogar “Doc Martin” ist wieder da, über den ich noch eine große Lobeshymne schreiben muß, o ja, o mei, wann soll ich eigentlich noch auf die Wiesn gehen?!

Hit & Mister Bishop

1. August 2009 1 Kommentar

Sketchshows sind naturgemäß knifflig: Wenn man, wie der Kollege Murmel mal erzählte, für eine Show hunderte und aberhunderte Sketche schreibt, ist es ja naheliegend, daß nicht alle so funktionieren, wie man sich das vorstellt — dafür gibt es auf dem Weg von der Idee bis zum ausgestrahlten Witz einfach zu viele Möglichkeiten des Mißlingens. 40 bis 50 Prozent Treffer sind da schon sehr gut.

So gesehen ist die neue “Kevin Bishop Show” (Channel 4) mit gefühlten 60 Prozent gelungenen Gags ganz gut gestartet (als Hugh “House” Laurie ist Bishop allerdings etwas zu zappelig): Mit sehr komischen Scherzen über “Nixon/Frost”-Variationen, “Real Life Film Remakes — Classic Films with much more realistic plots” (feat. “Real Life Night at the Museum”: “What was that noise?! — Ah, it was the pipes. It’s a fucking boring job”), und einer sehr lustigen Variante von Comedy-Neuauflagen, wie sie die jüngste “Reggie Perrin”-Verfilmung mit Martin Clunes vorgemacht hat: “Horne & Corden in ‘On The Buses’”. Sehr gut getroffen, die “Gavin & Stacey”-Stars, deren eigene Sketchshow “Horne and Corden” wirklich unterirdisch war. Ganz im Gegensatz zu der Bishops, jedenfalls wenn man die Vorlagen seiner Parodien kennt. So wie bei der recht vergleichbaren deutschen Sketchshow “Switch” halt auch.