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Artikel Tagged ‘The Simpsons’

Die Anspielungen der Woche

8. November 2011 3 Kommentare

Wer auf Details achtet, hat mehr zu lachen: Zuerst durften die “Breaking Bad”-Fans schmunzeln, die “The Walking Dead” (beides AMC) guckten. Da nahm Redneck Daryl (Norman Reedus) unvermittelt dringend benötigte Medikamente aus einem Beutel, in dem noch andere drugs spazierengefahren wurden…

Dann streifte die Kamera bei den “Simpsons” über ein Comid-Heft auf Barts Schreibtisch:

Und zuletzt feierte “Mongrels” (BBC3, gerade ist die zweite Staffel mit einer Doppelfolge losgegangen) ein wahres Fest der Anspielungen, Zitate und Parodien mit einer Zombie-Folge, in der nicht nur “Being Human” (BBC3) eine zentrale Rolle spielte und Russell Tovey (gerade auch in der zweiten Staffel “Him & Her” zu sehen) einen Cameo hatte, sondern auch eine “Shaun of the Dead”-Parodie und, eher erratisch, nachstehende Musicaleinlage zu sehen war. Let’s do the… äh… Zombies? again?

Yeah! Zombies! Again!

“Free Agents” (US) eingestellt. “Simpsons” gehen weiter

8. Oktober 2011 Keine Kommentare

Schlechte Nachricht für Hank Azaria: Sein US-Remake der britischen Sitcom “Free Agents” (NBC, Britcoms berichtete) ist nach nur drei Wochen abgesetzt worden — zu miese Quoten.

Gute Nachricht für Hank Azaria: Die “Simpsons” werden um weitere zwei Staffeln verlängert, die Darsteller haben sich mit Fox geeinigt, ohne daß bekannt geworden wäre, wie viel weniger nun in den Taschen der Synchronsprecher landet. Bislang erhielten sie 440.000.- Dollar pro Folge, das war Fox, die mit schlechten “Simpsons”-Quoten zu kämpfen haben, allerdings dramatisch zu viel. Daß die Honorare tatsächlich um 45 Prozent gekürzt worden sind, wie der Sender das verlangt hatte, gilt aber als unwahrscheinlich.

“The Simpsons”: Aus nach 23 Jahren?

5. Oktober 2011 6 Kommentare

Die “Simpsons” könnten am Ende dieser, der 23. Staffel, wegen finanzieller Differenzen eingestellt werden. Das berichtet Chortle.

Fox, Heimatsender der “Simpsons”, droht damit, die Serie abzusetzen, falls die sechs Haupt-Synchronsprecher nicht bereit sind, einer Kürzung ihrer Honorare um 45 Prozent (!) zuzustimmen. Laut Chortle erhalten sie derzeit acht Millionen Dollar pro Staffel. Das Gegenangebot der Darsteller lautet: Honorarkürzung um 30 Prozent, dafür eine minimale Beteiligung an Merchandising und internationalen Rechten der Show. Das hat Fox seinerseits bereits abgelehnt.

Die Schauspieler Dan Castallaneta (Homer), Julie Kavner (Marge), Nancy Cartwright (Bart) und Yeardley Smith (Lisa) sowie Hank Azaria und Harry Shearer verlangen seit Jahren eine Beteiligung an den Millionenumsätzen des “Simpsons”-Imperiums.

UPDATE Wie DWDL berichtet, haben sich Schauspieler und Studio mittlerweile geeinigt (ohne Details bekanntzugeben); die “Simpsons” sind um weitere zwei Staffeln verlängert worden.

Banksy-Vorspann für die “Simpsons”

11. Oktober 2010 2 Kommentare

The Überschrift says it all: Der britische Graffiti-Künstler Banksy hat das Intro für die “Simpsons”-Folge von gestern gemacht.


Générique de Simpsons par Banksy

Nun aber wirklich letztes UPDATE: Ein Interview mit Al Jean, Executive Producer der “Simpsons”, zum Banksy-Stunt in einem Blog der Times.

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In the News

2. August 2010 3 Kommentare

Ricky Gervais wird abermals Gaststar bei den “Simpsons”: In einer Folge, die Anfang nächsten Jahres ausgestrahlt wird, soll er als er selbst bei der Oscar-Verleihung zu sehen sein. Das berichtet ew.com. Gervais hat bereits 2006 eine Folge der “Simpsons” geschrieben und ist in ihr aufgetreten; die Oscar-Folge wird aber nicht er schreiben. Weitere Gaststars der nächsten “Simpsons”-Staffel werden Halle Berry, Hugh Laurie und Daniel Radcliffe sein.

“The IT Crowd” soll abermals für den US-Markt neu aufgelegt werden. Graham Linehan in einem Chat des Guardian:

They’re working on one at the moment. I’m waiting to see the first script. I have encouraged them to do their own thing and not try to slavishly copy the original. As long as there’s no hugging, no learning, and big setpiece moments, I’ll be happy. I don’t even care if they don’t do it in front of an audience. Whatever works for them.

But if the show moves too far away from what I consider to be the IT Crowd ‘brand’, I’ll be asking them to change the title.

Der erste Versuch einer US-Adaption hat vor drei Jahren NBC unternommen. Darin hat Richard Ayoade seinen Charakter Moss in einer annähernd wörtlichen Übernahme der britischen Version auch noch selbst spielen dürfen, was die ganze Sache einigermaßen absurd machte. Die nie ausgestrahlte Pilotfolge zeigt Chortle — ich finde sie einigermaßen unheimlich, wie aus einem nicht ganz so lustigen Paralleluniversum… Vielleicht wird die neue Adaption ja eigenständiger, etwa so wie die US-Version von “The Office”. Das dürfte jedenfalls die Hoffnung von Linehan sein.

Is IT funny?

27. Juni 2010 4 Kommentare

Drei große Momente bräuchte es, hat “IT Crowd”-Schöpfer Graham Linehan kürzlich zu Protokoll gegeben, um eine Sitcom-Folge zu stemmen. Auf die Story selbst käme es dann gar nicht mehr so sehr an, so lange auf diese drei Schlüsselszenen plausibel hingearbeitet werde, in denen sich alles verdichtet und in einem großen Feuerwerk der Komik explodiert. Das halte ich für plausibel, und aus Linehans (zusammen mit Arthur Mathews erschaffenes) Groß-Oeuvre “Father Ted” wüßte ich auch Dutzende Beispiele aufzuzählen.

Aus “The IT Crowd” leider nicht.

Vielleicht liegt das daran, daß es neben den drei großen, komischen Momenten pro Folge noch etwas anderes braucht: Nämlich lebendige Charaktere. Und so leicht es mir fiele, für den großartigen Kindskopf Father Dougal oder den delirierenden Father Jack Gags zu schreiben, so schwer fände ich es, Figuren wie Jen, Roy oder Moss zu bedienen — sie leben einfach nicht. Von Reynholm ganz zu schweigen. Ein ähnliches Problem hätte ich mit “Futurama” im Gegensatz zu den “Simpsons”: bei den “Simpsons” haben alle Charaktere ein Eigenleben, man schließt sie ins Herz wie Familienmitglieder. Fry, Bender und Leela sehe ich gerne zu, aber die große Liebe ist es nicht (und nicht nur bei mir nicht, auf Dan’s Media Digest kommt zu ähnlichen Schlüssen bzgl. “Futurama” wie “IT Crowd”).

Ich könnte jetzt gar nicht sagen, daß mich die erste Folge der neuen Staffel “IT Crowd”, “Jen The Fredo”, besonders enttäuscht hätte — sie ist auf dem gleichen Niveau wie die anderen auch. ((Achtung, Spoiler!)) Jen (Katherine Parkinson) möchte unbedingt “Entertainment Officer” von Reynholm Industries werden, nicht ahnend, daß das hauptsächlich bedeutet, machistische Manager nach Feierabend in Clubs im Rotlichviertel zu schleppen. Gleichzeitig plagt sich Roy (Chris O’Dowd) mit Liebeskummer herum, und Moss (Richard Ayoade) geht ganz in Rollenspielen auf. Eine Klimax erreicht die Folge, als Jen die Manager (nachdem der gemeinsame Besuch der “Vagina-Monologe” ein veritabler Reinfall war) mit ins IT-Büro schleppt, wo sie zusammen ein Fantasy-Rollenspiel beginnen. Dieses Rollenspiel wiederum nutzt Moss, um in der Rolle einer Elfe (oder was) Roys Liebeskummer zu lindern, indem er ihm in einer anrührend-komischen Szene einen Abschied von seiner Freundin ermöglicht. ((Spoiler Ende))

Das ist, wie “Futurama”, gut wegzugucken, keine Frage. Es gibt momentan auch kaum andere Britcoms, die “The IT Crowd” Konkurrenz machten, zumindest nicht auf dem Feld der altmodischen Fourth Wall-Sitcom vor Live-Publikum. Ich bin auch immer noch Graham Linehan sehr zugetan und werde alles, was er tut, mit Sympathie verfolgen. Auch “The IT Crowd” werde ich weiter gucken, auch wenn ich mich nicht gerade zu den Nerds und Geeks zählen würde, die da reich mit Anspielungen auf Rollenspiele bedient werden, die ich nicht gespielt habe, mit Computerzeugs in der Kulisse, die ich nicht erkenne, und mit Sprüchen auf Aufklebern, T-Shirts und Postern, die ich nie verstehen werde. Aber richtig laut lachen muß ich dann doch nur, wenn ich mir zum hundertsten Mal ansehe, wie Mrs. Doyle vom Dach fällt. Ach was, da muß ich schon lachen, wenn ich es mir nur beim Hinschreiben hier gerade vorstelle…