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Archiv für die Kategorie ‘Sitcom’

Frauen und Comedy 2.0

Daisy Haggard kannte man bislang allenfalls aus „Episodes“ (Showtime/BBC2, 2011 – 17), wo sie die fabelhaft humorfreie Comedychefin des Senders spielen durfte, für den Sean und Beverly Lincoln (Steve Mangan und Tamsin Greig) mit ihrem Star Matt LeBlanc (Matt LeBlanc) arbeiteten: da fiel sie vor allem durch ihr indigniertes Knurren und ihren ablehnenden Gesichtsausdruck auf. Nun ist sie mit ihrer ersten eigenen Sitcom „Back to Life“ (BBC3, seit 15. April) in große Fußstapfen getreten: auf dem Sendeplatz von Phoebe Waller-Bridge und „Fleabag“.

Eine Tatsache, die in Großbritannien weithin Beachtung gefunden hat. Nicht nur, weil Waller-Bridge den Weg bereitet hat für die Serien anderer junger Frauen und ihren eigenen Perspektiven auf die Welt (das hat zuvor etwa Julia Davis auch schon getan), sondern weil auf den ersten Blick der Ton auch recht ähnlich ist: nämlich einer zwischen großem Pathos und Liebenswürdigkeit der Hauptfigur bei eher dunkler Grundierung der ganzen Show. Nicht zuletzt vielleicht, weil sowohl „Fleabag“ als auch „Back To Life“ aus der gleichen Produktion stammen, Two Brothers („The Missing“, „Liar“).

„Back to Life“ erzählt die Geschichte von Miriam „Miri“ Matteson (Haggard), die mit 36 aus der Haft entlassen wird, die sie 18 Jahre lang verbüßt hat, und mangels Alternativen wieder bei ihren Eltern einzieht: in einem kleinen Kaff an der Küste. Selbstverständlich weiß jeder im Städtchen bescheid über Miri und ihre Tat, und so sind die Reaktionen in der ersten Folge hauptsächlich“Oh shit“ und zugeschlagene Türen, als sie versucht, da weiterzumachen, wo sie vor 18 Jahren aufgehört hat. In ihrem Kinderzimmer hängen noch Poster von David Bowie, Prince und Jamie Oliver („Last man standing“, kommentiert ihre Mutter; sehr gut: Geraldine James), ihr Walkman ist auch noch da, und auf die Frage des ahnungslosen Nachbarn Billy (Adeel Akhtar, „woman with a beard“ in „Four Lions“) „Airb’n’bing?“ hat sie keine Antwort.

Tatsächlich geht die Story in „Back to Life“ dann darüber hinaus, wie schwierig es ist, Arbeit zu finden mit 18 Jahren Lücke im Lebenslauf einer Mittdreißigerin, und wie alte Freunde und die Community reagieren. Es geht auch um den Fall, der sie ins Gefängnis gebracht hat, ein ungelöstes Geheimnis und einen „True Crime“-Fan und Stalker, der sich in Miris Privatleben hineinzeckt. Leider ist genau diese Figur ein bisschen die Schwachstelle der Show, denn sie wird nicht wirklich befriedigend zu Ende erzählt. Im Wesentlichen aber funktioniert die Mischung aus Comedy, Drama und Crime von Haggard und ihrer Co-Autorin Laura Solon („Man Stroke Woman“, „Harry And Paul“) sehr gut.

Mehr als die Show für sich begrüße ich aber die Gesamttendenz, mehr Serien aus frischen weiblichen Perspektiven zu sehen. Die letzten drei guten Sitcoms, die ich hier besprochen habe, sind von und mit Frauen, „Killing Eve“ läuft gerade in der zweiten Staffel, und mir gefällt das alles sehr gut.

Holy Rick

24. März 2019 6 Kommentare

Die neue Sitcom von Ricky Gervais, „After Life“ (Netflix), könnte als seine beste seit „Extras“ (BBC2, 2005 – 07) durchgehen. Wenn man nicht immer mal wieder das Gefühl haben müsste, Gervais dabei zuzusehen, wie er sich selbst heiligspricht.

Ich will es nicht verhehlen: Meine Erwartungen an Sitcoms von und mit Ricky Gervais haben eine Tendenz gegen null, spätestens seit seinem sog. „Comedydrama“ um einen grenzdebilen Altenpfleger namens „Derek“ (Channel 4, 2012 – 14). Umso angenehmer überrascht hat mich „After Life“.

Darin variiert Gervais seine Arschlochfigur (David Brent, Andy Millman), indem er seinem Tony Johnson eine traurige Backstory gibt, die seine Trostlosigkeit und seine Misanthropie einleuchtend grundiert: Er hat seine über alles geliebte Frau Lisa (Kerry Godliman, präsent in Videos, die Tony mit ihr und sie für Tony gedreht hat) verloren. Seitdem geht er seiner Arbeit als Lokalreporter für ein Gratisblättchen noch lustloser nach als ohnehin, zweifelt am Sinn des Lebens, ja: führt seine Selbstmordgedanken jeden Tag ausführlich spazieren. Am Leben erhält ihn eigentlich nur noch sein Hund.

Zum Glück hat er einen einfühlsamen Chef (und Schwager) in Matt (Tom Basden, „Plebs“), einen Fotografen (Tony Way), der Tonys Demütigungen stoisch erträgt, und überhaupt sehr viele aufmerksame und mitfühlende Menschen um sich herum, die ihm immer wieder bestätigen, was für ein guter Mensch er doch in Wahrheit ist: Emma (Ashley Jensen, „Extras“), die Altenpflegerin, die sich um Tonys dementen Vater (David Bradley, „Game of Thrones'“ Walder Frey) kümmert. Daphne/Roxy (Roisin Conaty), eine Prostituierte, und Julian (Tim Plesder), einen Drogenabhängigen — denn ganz wie Jesus ist sich auch Tony für keinen gesellschaftlich Ausgestoßenen zu gut. Und Anne (Penelope Wilton, „Shaun of the Dead“), eine Witwe, die Tony regelmäßig am Grab seiner Frau trifft.

Dabei halten sich Melancholie und Comedy ganz gut die Waage: die Rüpelhaftigkeit, mit der Tony seinen Mitmenschen begegnet, ist durchaus so gut motiviert, dass man mit ihm fühlt. Die Scherze, die aus seiner drastischen Offenheit entstehen, sind komisch. Dass der Cast, den Gervais um sich herumstellen kann, hochkarätig ist (außer den genannten etwa noch die sträflich zu wenig genutzte Diane „Philomena Cunk“ Morgan und Paul Kaye, „Game of Thrones'“ Thoros of Myr), versteht sich von selbst. Ebenso, dass die Ansichten Tonys (es gibt keinen Gott, Tiere sind die besseren Menschen, jeder hat das Recht auf einen selbstbestimmten Tod) zartfühlenden Menschen womöglich extrem scheinen, es in Wahrheit aber kaum noch sind.

Dass diese Ansichten sich zu 95 Prozent mit denen decken, die Ricky Gervais in seinen Standups äußert: das stört mich spätestens dann, wenn er nach fünf Folgen Herumflegelns eine ganze Episode darauf verwendet, sich von allen Nebendarstellern Persilscheine ausstellen zu lassen: dass das schon okay ist und Tony eigentlich ein dufter Typ. Und dass Tony dann tatsächlich wieder einen Lebenwillen entwickelt: das macht diese ganze letzte Folge zu einem einzigen Epilog, der mir weder in sich noch als dramaturgische Idee schlüssig erscheint. Denn wie soll nach diesem Ende eine zweite Staffel beginnen? Mit dem Tod seiner zweiten Frau?

„After Life“ hinterlässt mich also mit gemischten Gefühlen: Es ist ganz sicher nicht Gervais „beste Arbeit“, wie er mit Gervaisscher Bescheidenheit selbst wissen lässt. Eher hat man den Eindruck, auch hier hätte ein Co-Creator gut getan, der den Heiligenschein ein, zwei Stufen herunterdimmt.

Aber solide genug für drei unterhaltsame Stunden ist es doch.

Fleabag for good

Fast drei Jahre hat es gedauert, bis die zweite Staffel „Fleabag“ (BBC3, bislang zwei Folgen) fertig war. Zu viel hatte Phoebe Waller-Bridge zu tun, und zwar nicht nur als Droid L3-37 in „Solo: A Star Wars Story“ (2018): „Killing Eve“ (BBC America, 2018) etwa, die exzellente Thrillerserie um eine charismatische Profikillerin (Jodie Comer), die schon Anfang April ebenfalls wieder zu sehen sein wird.

Und bin ich froh, dass sie für „Fleabag“ ins Vereinigte Königreich zurückgekehrt ist! Denn die erste Folge war so ziemlich das englischste, neurotischste, aber auch komischste, was ich seit langem gesehen habe.

Eine so gute Wendung nimmt diese Folge, tonal und dramatisch, dass ich hier nicht spoilern möchte, sondern lediglich sagen: dafür verzeihe ich Waller-Bridge sogar die ewigen vielsagenden Blicke in die Kamera, die die vierte Wand durchbrechen (gähn), und das etwas nervige Stilmittel, dass Figuren (insbesondere Fleabags Vater) in nur halben, abgebrochenen Sätzen reden. (Zum Glück tun sie das hauptsächlich in der ersten Folge, in der es um ein Familien-Dinner geht, bei dem Menschen nun mal so reden.)

Sensationell, wie sie diese Kurve nimmt, mitten hinein in ein hoch problematisches, zutiefst emotionales Thema, ohne dafür Komik zu opfern! Dass sie diese Kunst beherrscht, war in der ersten Staffel schon stark zu spüren, schließlich war die Grundierung ihrer Figur immer der Tod ihrer Mutter und ihrer besten Freundin, also eine keineswegs harmlos-fröhliche Basis für leichte Scherze. Aber hier schaltet Waller-Bridge noch mal einen Gang rauf. Respekt.

Neben der wie immer fabelhaften Olivia Colman als überspannte Künstlerin und neue Liebe ihres Vaters scheint mir vor allem Andrew Scott („Sherlocks“ Moriarty, C in „Spectre“) als Fleabags love interest und katholischer Priester eine Spitzenbesetzung zu sein.

Gute Zeiten gerade für Britcoms! Ein bisschen unerwartet und umso größerer Anlass zu Freude.

„Even the one with Joey!“

10. März 2019 3 Kommentare

Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie einem so naheliegend erscheint, dass man sich fragt, warum noch niemand früher darauf gekommen ist. Rufus Jones‘ neue Sitcom „Home“ (Channel 4, soeben angelaufen) ist so ein Fall.

Der aus Syrien geflüchtete Sami (Youssef Kerkour), der sich im Kofferraum einer britischen Mittelschichtsfamilie versteckt über den Kanal nach Großbritannien schmuggelt und dort von der großherzigen mater familias Katy (Rebekah Staton, „Raised by Wolves“) Obdach erhält, gegen den Willen ihres Freundes Peter (Jones), das ist ein Ansatz, mit der derzeitigen Weltlage umzugehen, mit Flucht und Umgang mit Flucht, der gleichzeitig aktuell und absolut klassisch ist: denn das ist das Rezept, das von „ALF“ bis „Pumuckl“ immer das gleiche ist.

Oder eben bei „Paddington“, den Peter selbst zur Sprache bringt: „He’s not Paddington!“ O doch, das ist er. Gut ausbalanciert ist das Verhältnis der Figuren in „Home“, denn Peter ist nicht etwa Ehemann von Katy, sondern ihr neuer Freund. Es ist ihr Haus, ihr Sohn, sie kann Peter ganz leicht in die Schranken weisen (oder sogar aus-), und die Ähnlichkeit zwischen Peter und Sami wird offensichtlich, als beide die Nacht auf je einem Sofa im Wohnzimmer verbringen müssen, obdachlos gemacht von Mächten, denen sie schutzlos ausgeliefert sind.

Und so resultieren viele Witze weniger aus der Fremdheit Samis in seiner neuen Umgebung als aus seiner Ähnlichkeit mit ihr: Er ist Englischlehrer wie Katy, und er liebt, klaro, England ohnehin: „Winston Churchill! Elizabeth II.! Top Gear! Even the one with Joey!“ Ja, wir stehen Geflüchteten nicht mehr gegenüber wie die Familie Tanner ALF, wir wissen eigentlich ganz gut, wer sie sind und wie.

Bislang hat „Home“ noch keinen großen Widerhall gefunden, aber es ist ja auch noch früh. Die erste Folge gibt Anlass zur Hoffnung, hier komme mal wieder eine große kleine Sitcom aus Großbritannien, eine vom Zuschnitt „Lead Balloons“ etwa, „Fresh Meat“ oder „Extras“ (ich fürchte mich, btw, etwas vor Gervais‘ neuer Serie „After Life“ — jemand schon was gesehen davon?) — an diesen Serien hat Rufus Jones nun auch schon mitgeschrieben, also ist diese Hoffnung am Ende nicht ganz unberechtigt.

Aha!

9. Februar 2019 Keine Kommentare

Ich bin sehr gespannt.

Ernsthaft komisch

4. Dezember 2018 Keine Kommentare

Eine der kleinsten Regeln guter Comedy ist: Die Figuren dürfen niemals wissen, dass sie in einer Comedy sind. Sobald ich als Zuschauer das Gefühl habe, ein Schauspieler liefert Pointen mit einem (ironischen) Gestus ab, der sicherstellen soll, dass der Witz auch wirklich ankommt, geht sofort jeder komische Funke verloren. Denn die komische Distanz muss zwischen mir, dem Zuschauer, und dem Stück entstehen, nicht zwischen dem Schauspieler und seiner Rolle. Die Figur muss, auch in Comedys, ihre Situation stets ernst nehmen. Wie sollte ich mich etwa vor Peinlichkeit kringeln bei „The Office“, wenn schon Tim und Dawn zu erkennen gäben, dass sie von David Brents zwischenmenschlicher Ahnungslosigkeit gar nicht wirklich betroffen sind? Tun sie zum Glück nicht, ebenso wenig wie die Figuren um Alan Partridge, Basil Fawlty und alle anderen Meisterwerke des dead pan und der cringe comedy.

Nichts ruiniert mir jede Freude an Comedy folglich mehr als die (sehr deutschen) Signale, dass hier gerade etwas Hochlustiges passiert — etwa die unvermeidliche komische Filmmusik, die unter jeder deutschen Filmkomödie liegt, damit nur wirklich kein Zuschauer von einer Pointe überrascht wird. (Der amerikanische Sitcomautor Ken Levine illustriert diesen Gedanken hübsch anhand des Films „Dr. Strangelove“.)

Umso peinlicher, dass ich an dieser Stelle zugeben muss: Auch mir passiert es, dass ich übersehe, wie komisch etwas ist — weil es so straight gespielt ist.

Zum Beispiel „This Country“ (BBC3, nur online, zwei Staffeln und ein Special seit 2017).

Tatsächlich hat sich mir im Verlauf der ersten Folge nicht erschlossen, was daran komisch sein soll, dass zwei Anfangzwanzigjährige, die Footballshirt und Jogginhosen tragende Kerry (Daisy May Cooper) und ihr Cousin Kurtan (Coopers Bruder Charlie Cooper), sich in einer sterbenden Kleinstadt der englischen Heartlands zu Tode langweilen, weil sie keine Chance noch überhaupt Bock auf einen vernünftigen Job haben und stattdessen lieber in einer Art fortgesetzter Kindheit weiter an Bushaltestellen abhängen, aus Schrott und Sperrmüll Bandenverstecke bauen und sich darum streiten, wer im Ofen seine Pizza oben oder seine Dino-Mini-Schnitzel unten backen darf.

Was ein Glück also, dass ich jetzt doch noch eine zweite Folge — und dann gleich sechs weitere — geguckt habe. Denn jetzt verstehe ich, warum „This Country“ zwei Baftas gewonnen und etliche Vergleiche mit, ja eben, „The Office“ eingefahren hat.

Ein großer, allzu großer Vergleich natürlich, vielleicht mehr Bürde als Anschub für eine solche Serie, die man viel lieber als eigenständig und zeitgemäß verstehen sollte denn als späte Anleihe an die paradigmatische Britcom der letzten 20 Jahre. Aber die Ähnlichkeiten liegen auf der Hand. Und das nicht nur, weil es ebenfalls eine Mockumentary der alten Schule ist (bei der zu Beginn Texttafeln erklären, dass Studien gezeigt hätten, wie marginalisiert junge Menschen auf dem Land sich fühlen und die BBC deshalb beschlossen hätte, zwei davon ein halbes Jahr lang zu begleiten), weil das Budget erkennbar minimal ist und Hauptdarsteller auch Autoren der Serie sind.

Sondern weil „This Country“ es wie „The Office“ geschafft hat, eine Fangemeinde hinter sich zu bringen, die quasi aus dem Nichts kam. Denn seit BBC3 nur noch online stattfindet, ist die Aufmerksamkeit darauf dementsprechend kleiner geworden. Und dennoch haben die Coopers mittlerweile Hardcorefans, die „This Country“ praktisch nur mit Mund-zu-Mund-Propaganda zum Hit gemacht haben.

Sehr zu recht. Es ist wirklich beeindruckend, mit wie minimalistischen Pinselstrichen da ein Universum aus Charakteren entworfen wird, die sich vornehmlich langweilen und ihr Leben am Rande der Kriminalität verschwenden — und dabei höchst komisch sind. Nichts ist ja schwieriger, als in Comedys Langeweile zu zeigen, ohne dabei selbst langweilig zu sein. Aber „This Country“ gelingt das, als ob die Coopers ihr ganzes Leben nichts anderes getan hätten, als Fernsehcomedy zu entwickeln. Was beileibe nicht der Fall ist.

Schon die zweite Folge, in der Kerry sich von der gefährlichen Kampflesbe ein Tattoo machen lässt, weil sie nicht mehr aus der Nummer rauskommt, ist ein instant classic, und die dritte nicht weniger, in der Kerry und Kurtan praktisch nichts tun als darauf zu warten, dass ihr Onkel Nugget aus dem Knast und bei ihnen vorbei kommt, nachdem er eingefahren war, „cos he was having a laugh“, konkret: weil er einen Linienbus entführt und damit vier Stunden lang durch einen Roundabout gefahren war. Aber hey, zwölf der 20 Insassen fanden es lustig, und zu Onkels Verteidigung sei gesagt: „He was just having a laugh.“

KURTAN
Shall I tell them about why he’s called Nugget?

KERRY
You can, but it’s a bit boring.

KURTAN
No. Right, Uncle Nugget, yeah? He’s called Nugget because he went in this nightclub and the DJ wouldn’t play this song he requested so he got a knife, yeah? Cut off half the DJ’s scratching thumb, threw it on the floor and some bloke came along who’s just fucked out of his brains, picked it up and ate it cos he thought it was a chicken nugget.

KERRY
(guckt einen Moment irritiert) He’s called Nugget because his second name’s Nuggins. Where the hell did that come from?

KURTAN
(lacht) Seriously?

KERRY
Yeah. (in die Kamera) I think that’s still part of … Kurtan went through a very bad lying phase.

KURTAN
Yeah, I did, yeah.

Ich bin wirklich gespannt, was Daisy May und Charlie Cooper nach der schon genehmigten dritten Staffel „This Country“ tun werden. Und freue mich, dass ich nach langer, langer Zeit wieder eine Britcom gefunden habe, über die ich Tränen lachen konnte und die ich hin und wieder pausieren musste, um über einen Lachanfall hinweg zu kommen, bevor der nächste sich anschleicht.

Wer aber noch kein Weihnachtsgeschenk hatte für alle Freunde, die etwas mit David Brent und Alan Partridge anfangen konnten: der hat jetzt eins.