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Archiv für die Kategorie ‘Komödie’

Chris Morris, Satire-Gott

6. September 2010 Oliver 4 Kommentare

Reichlich verspätet habe ich nun gerade eben “Four Lions” gesehen, die böse Komödie von Chris “Satire-Gott” Morris rund um eine Handvoll muslimischer Selbstmordattentäter in spe. Eine ausführliche Kritik folgt in der Humorkritik der nächsten Titanic, aber ich kann ja schon mal soviel verraten: Ich habe schon lange keine Sternchen mehr gesehen vor Lachen — eben aber doch. Chris Morris,  Jesse Armstrong und Sam Bain haben alles, alles richtig gemacht. Die Fallhöhe stimmt: Es geht tatsächlich um ein Bombenattentat, um dem Dschihad gegen “Kuffars”, also Ungläubige; es werden richtige Bomben gebaut, und Menschen (und Tiere) sterben im Verlauf der Story. Die Charaktere und ihre Motive sind hoch glaubwürdig, ebenso ihr kathartisches Scheitern. Und die Haltung des Films zu seinem Gegenstand ist, wie immer bei Chris Morris, unangreifbar: Es gibt weder billige Ausfälle gegen den Islam selbst, noch könnte man jedoch, was viel wichtiger ist, “Four Lions” die Versöhnlichkeit von etwa “The Infidel” oder gar Verharmlosung vorwerfen. Morris beherrscht die Kunst, mit der Erwartung des Zuschauers, mit seinem Bedürfnis nach eindeutigen Hinweisen zur Position des Films, zu einer Position zum Islam und zum “Islamismus” so zu spielen, daß man sich immer mal wieder ertappt fühlt. Aber nur, und genau dafür liebe ich diesen Film, wenn man gerade zwischen zwei Pointen dazu kommt, Luft zu schnappen. Ein großer Film also, der seine Zuschauer mehr über suicide bombers lehrt und wie sie ticken, als tausend Stunden Interview mit Peter Scholl-Latour — und dabei so komisch ist, daß man selbst explodiert. Vor Lachen.

Edit: Die DVD (es gibt Untertitel!) ist so schön gestaltet wie schon die “Nathan Barley”-DVD (die allerdings zusätzlich ein dickes Booklet mitbrachte): aus schwerem Karton mit DVD-Tasche und also ohne Plastik und entsprechende Plastiknippel, die abbrechen können bzw. Klarsichtplastik, das einreißen kann. Morris scheint auf solche Details sehr zu achten: schon die DVD-Ausgaben von “Jam” und “The Day Today” hatten Karton-Umverpackungen und waren clever und minimalistisch designt. Sieht schöner aus, faßt sich besser an, geht nicht kaputt. Ich weiß nicht, warum nicht viel mehr Leute auf höherwertige DVD-Ausgaben achten, wo doch längst klar ist, daß die Standardverpackung oft nicht sehr ansehnlich altert.

Hier noch mal der Trailer.

Muselmann mit Judenwitz

27. August 2010 Oliver 1 Kommentar

Eine Szene zu Beginn des Films etabliert die Tonlage von »The Infidel« (gerade auf DVD erschienen). Lange bevor der muslimische Londoner Minicab-Fahrer Mahmud Nasir herausfindet, wer er in Wirklichkeit ist, tritt er aus seinem Haus auf die Straße. Starren Blicks sehen wir ihn plötzlich innehalten, die Kamera fährt auf ihn zu, Wind kommt auf und wirbelt Schmutz hoch, das Rauschen eines Sturmes schwillt an, erstickt alle Alltagsgeräusche – und ein Straßenreiniger mit Laubbläser marschiert durch das dramatische Bild und ruiniert es im Handumdrehen. Nein, tiefgründig, bedeutungsschwer, bedrohlich will »The Infidel« nicht sein, nicht Satire, sondern Komödie.

Dabei hätte der Plot das Zeug dazu: Ein Moslem erfährt, daß er in Wirklichkeit Jude ist, und stürzt in eine Identitätskrise. Sein leiblicher Vater lebt noch, mit ihm will Mahmud Kontakt aufnehmen. Zuvor muß er jedoch ein waschechter Jude werden, denn der fromme Alte ist schwer krank und äußerst labil. Obwohl Mahmud nicht besonders religiös ist, hat er damit seine liebe Not; und daß sein Sohn eine Freundin hat, deren Stiefvater ein radikaler Imam ist, macht die Sache nicht einfacher. Um dessen Zustimmung zur Hochzeit zu erhalten, muß Mahmud seine Durchschnittsfamilie nämlich als strenggläubigen Bilderbuch-Clan präsentieren.

Auf das Drehbuch hätte man auch gleich mit dicken Buchstaben das Wort »Fatwa« schreiben können. Die BBC zog sich aus der Produktion vorsichtshalber zurück. Doch dem Autor David Baddiel und seinem Hauptdarsteller Omid Djalili gelingt es, den Fokus nicht auf die Religionskritik, sondern völlig auf den Clash der Kulturen zu richten, mit Stereotypen und Vorurteilen zu spielen, und so eine bodyswap-Komödie zu inszenieren, die eher leicht ist und vor allem eines: komisch.

Als er im Nachlaß seiner Mutter die Adoptionsurkunde entdeckt, will Mahmud auf dem zuständigen Amt seine wahre Identität herausfinden. Die darf ihm die Sachbearbeiterin freilich nicht offenlegen, also entwindet Mahmud ihr die Akte mit Gewalt und erfährt, während sie die Wachleute ruft, seinen Geburtsnamen: Solomon Shimshillewitz. Die Wache führt ihn ab, und Mahmud alias Solomon ruft: »Gimme a break – you find out you’re jewish, and suddenly some bloke in a uniform is leading you away?«

Ja, er ist jüdisch, und die Unterrichtsstunden im Jüdischsein, die er von seinem amerikanischen Taxler-Konkurrenten Lenny Goldberg (Richard Schiff) erhält, gehören zu den besten Momenten des Films. Dabei können sich die beiden eigentlich nicht ausstehen: Goldberg parkt gerne vor Mahmuds Haus. Der beschimpft ihn dafür hingebungsvoll, und dabei rutscht es ihm raus: Ich bin ja selbst Jude! Prompt fährt Goldberg sein Taxi weg. Was, weil er Jude sei? fragt Mahmud verblüfft, und erhält die Antwort: »Welcome to the world wide conspiracy!«

Nein, die islamische Welt kann sich über zu böse Kritik in »The Infidel« wahrlich nicht beschweren: Mahmud und seine Familie sind weltliche Muselmanen von nebenan, Extremisten werden auf beiden Seiten zur Räson gebracht, und die meisten Scherze sind ziemlich gutmütig: Nicht nur das Fernsehen, so sinnieren einmal Mahmuds muslimische Kollegen, sei von Juden beherrscht, ganze Länder würden ja von Juden geführt! Die USA zum Beispiel! Und Israel!

Baddiel ist in seinem Bemühen, eine Fatwa zu vermeiden, sogar ein wenig über das Ziel hinausgeschossen: Allzu versöhnlich und reichlich konstruiert ist nämlich der Schluß des Films, den man sogar als Plädoyer für eine gewisse Religiosität lesen könnte (was ja doch Wunder nimmt, wenn es von einem erklärten Atheisten wie Baddiel kommt). Das riecht dann allzusehr nach abrahamitischer Ökumene. Doch genau so habe er das gewollt, erklärt Baddiel. Und wer es lieber böse mag, kann ja statt zu »The Infidel« lieber zu Chris Morris’ ebenfalls bald auf DVD erscheinenden Islamisten-Satire »Four Lions« greifen, in der eine Handvoll unterbelichteter Möchtegern-Selbstmordattentäter… Doch dazu ein anderes Mal mehr.

Zuerst erschienen in der Humorkritik in TITANIC 9/2010

Seit heute in den Regalen: “The Infidel”

9. August 2010 Oliver 12 Kommentare

David Baddiel war sich bis zum Schluß nicht sicher, ob er mit seiner Bodyswap-Komödie “The Infidel” nicht den Zorn aller Muslime auf sich ziehen würde. Er habe, so Baddiel in einem Fernseh-Morgenmagazin, seinen Produzenten für dessen Mut bewundert und ihn gefragt, ob er nicht eine Fatwa befürchte. Der habe gesagt: Nein, befürchte er nicht. Und was das sei, eine Fatwa.

Die BBC hatte diesen Mut nicht und ist nach einer Weile (und nach Sachsgate) aus der Filmentwicklung ausgestiegen. Dabei ist “The Infidel” tatsächlich harmlos und wird gerade von Muslimen hoch geschätzt: Er wird bereits nach Pakistan und Iran verliehen (nicht aber nach Israel, interessanterweise). Vermutlich, weil die Normalität der nicht besonders religiösen Familie Nasir, wie sie im Film gezeigt wird, für die allermeisten Muslime sehr zur Identifikation einlädt. Und Omid Djalili ist ja ohnehin unglaublich sympathisch.

Eine ausführliche Kritik zum Film findet sich höchstwahrscheinlich in der nächsten TITANIC, bis dahin nur soviel: Baddiels Film ist über weite Strecken sehr komisch, das Ende ist allerdings vermutlich mit einer Brechstange geschrieben worden. Insgesamt hat “The Infidel” die Tendenz, ein wenig zu harmlos zu sein. Es sind aber viele gute Scherze dabei, und die entschädigen durchaus für die Harmoniesucht. 8,93 Pfund bei Amazon kann man sich den Spaß schon kosten lassen; und wer es gerne schwärzer mag, muß ja nur noch ein paar Tage warten: dann kommt Chris Morris’ “Four Lions” in die Läden.

Bunny and the Bullshit

27. April 2010 Oliver 13 Kommentare

Das Betreiben dieses Blogs stellt mich regelmäßig vor die Frage: Warum soll ich über kleine, unbekannte, hierzulande vollkommen irrelevante britische Fernsehserien oder Filme schlechte Kritiken schreiben? Wären sie gut, die Serien, Filme und Kritiken: right, das hätte Nachrichtenwert — da gibt es einen uns unbekannten Kosmos aus Witz und guter Laune, wir sind alle eingeladen und brauchen nur die Information, wo die Party stattfindet! Ist ja auch oft genug so, zum Glück. Aber darüber zu schreiben, daß kleine, unbekannte und hierzulande irrelevante Filme oder Serien nicht so richtig gut sind: Da geht der Nutzen für den Leser doch eher gegen null.

Daß ich “Bunny and the Bull” (2009) nicht so richtig super fand, erschließt sich dem einen oder anderen gewiß schon aus der Überschrift, und wer keine Wegbeschreibung zu einer öden Party braucht, muß ab hier nicht weiterlesen. Nehmen wir aber mal an, es gibt einen, nur einen einzigen großen “Mighty Boosh”-Fan, der gerne wissen möchte, ob das Filmdebüt des “Boosh”-Regisseurs Paul King (“Garth Marenghi’s Darkplace”) etwas taugt und warum nicht, obwohl doch die Boosh-Stars Julian Barratt und Noel Fielding mitspielen und Richard Ayoade sowie Rich Fulcher klitzekleine Gastauftritte haben. Nennen wir diesen Fan der Einfachheit Anna. Dann, liebe Anna: Ist diese Kritik für dich.

Zunächst einmal: “Bunny and the Bull” ist gewiß kein “Mighty Boosh”-Film, nicht offiziell, und inoffiziell auch nicht. Da ist zwar die äußere Erscheinung, die tatsächlich etwas von der psychedelischen Kultserie hat — aber in den entfernt Boosh-artigen Kulissen findet überraschenderweise keine Komödie statt, sondern ein Drama. Es ist das Drama eines jungen Mannes namens Stephen (Edward Hogg), der seine Wohnung seit einem Jahr nicht verlassen hat, seinen Tagesablauf einer minutiösen Routine unterzieht und seine gebrauchte Zahnseide in datierten Umschlägen archiviert. Und nicht nur die. Die Grenzen der Realität werden allerdings schnell durchlässig, und ohne daß sie als solche sofort kenntlich wären, erfahren wir in Rückblenden die Ereignisse aus der Zeit vor Stephens selbstgewählten Weltferne: Wie er mit seinem Freund Bunny (Simon Farnaby) durch Europa reiste, nachdem sie bei einer Pferdewette gewonnen hatten. Mehr…

Eat your SIM-card! – Can I cook mine?

19. März 2010 Oliver 6 Kommentare

Ich. Will. Jetzt. Diesen. Film. Sehen.

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Johnny Depp in Burtonland

13. März 2010 Oliver 2 Kommentare

Man mag es, oder man mag es nicht, dieses Burtonland.

Ich persönlich finde “Alice in Wonderland” toll — die 3D-Effekte ergeben bei diesem Film tatsächlich Sinn, die Schauwerte sind beachtlich, und Mia Wasikowska, die sich vom schüchternen Teenager in eine Art Fantasy-Jean D’Arc verwandelt, ist sensationell (und übrigens auch im gleichfalls sehenswerten “In Treatment” schon sehr gut). Natürlich, die Story ist dünn, und die Disney-Leute (würde ich vermuten) hatten ein Auge darauf, daß die üblichen Burton-Abgründe etwas weniger abgründig waren als sonst. Die Grinsekatze etwa hat nun überhaupt nichts mehr unberechenbar-ambivalentes. Aber wen stört’s. Mich nicht, ich mag Popcorn-Kino.

Saturiert Night Fever

6. März 2010 Oliver 8 Kommentare

Was soll man angesichts dieses Trailers empfinden, der den gleichnamigen Film zum Monty-Python-Festakt “Not The Messiah” bewirbt?

Der Film wird an angeblich nur einem Tag in England in den Kinos laufen, nämlich am 25. März — glaube das, wer wolle. Die Saturiertheit, mit der da die einst anarchischen Witze zum millionsten Mal wiederholt werden, diesmal gesungen und mit dem BBC Symphony Orchestra als Band, und dann natürlich “Always Look on The Bright Side of Life”… Ich weiß nicht. Kann das lustig sein? Ist das noch das unzähmbare, antiautoritäre Biest Monty Python? Oder ein domestizierter, zahnloser Stubentiger? Hat John Cleese am Ende gut daran getan, sich nicht zu Eric Idle, dem Moder- und Initiator des Spektakels zu gesellen? Oder wäre es fair play gewesen, den Fans diesen Spaß zu gönnen, wenn schon Terry Gilliam, Terry Jones und Michael Palin ihn mitmachen?

“Why didn’t they just call you Jew Jew Jew Jew Jew?”

8. Februar 2010 Oliver 1 Kommentar

Es gibt Informationen, die für gläubige Muslime zu ernsthaften Identitätskrisen führen können. Zum Beispiel, wenn sie herausfinden, daß sie adoptiert sind — und jüdisch. So wie Mahmud Nasir, Hauptfigur in David Baddiels neuem Film “The Infidel”, der Ende April in die (englischen) Kinos kommt. Hier ist der Trailer.

Islam scheint gerade Konjunktur als Gegenstand von britischen Comedys zu haben — und schon zum zweiten Mal (nach Chris Morris’ Trailer zu seiner Terroristensatire “Four Lions”) habe ich das Gefühl, daß gegen diese Form der Auseinandersetzung mit der muslimischen Welt kaum etwas einzuwenden ist.

Omid Djalili, der den Mahmud Nasir spielt, kann man aus seiner Stand Up-Serie “The Omid Djalili Show” kennen, die zur Zeit auf 3Sat läuft, David Baddiel war Teil des “Mary Whitehouse Experience” (und hat die Fußballhymne “Three Lions” mitgeschrieben).

Klimawandelkomödie

4. Februar 2010 Oliver Keine Kommentare

Die erste Expedition zum Nordpol, die CO2-neutral, vegetarisch und bio ist, aber leider auch vollkommen dilettantisch ausgeführt, hat “Beyond The Pole” zum Inhalt. Brian und Mark wollen Aufmerksamkeit auf die Erderwärmung ziehen, haben aber die Rechnung ohne gefährliche Eisbären gemacht. Und ohne konkurrierende Expeditionen schwuler Norweger. Und ohne Marks allmählichen Realitätsverlust.

Könnte lustig werden; der Trailer sieht jedenfalls nach einem kleinen, aber ambitionierten Filmprojekt aus. Wie Reuters berichtet, steckt hinter dem Film sogar der aufrichtige Versuch, dem großen Thema Klimawandel mehr Öffentlichkeit zu schaffen, und so wurde angeblich zwar in Grönland und Island (unter entsprechend widrigen Bedingungen) gedreht, aber unter der Maßgabe einer möglichst niedrigen CO2-Bilanz. Soll mir recht sein, so lange die Komik-Bilanz stimmt. Stephen Mangan (“Green Wing”, “Free Agents”) sehe ich jedenfalls immer gerne. “Beyond The Pole” läuft in England im März an, laut IMDB-Messageboard werden noch Facebook-Fans gesucht, um den Film in noch mehr Kinos zu bringen (nicht in Deutschland allerdings, würde ich vermuten).

Oscarnominierungen für Iannucci & Park

3. Februar 2010 Oliver 10 Kommentare

Keine besondere Spannung empfinde ich dieses Jahr vor den Oscars: Zu sehr dominiert “Avatar”, das Quatschepos um blaue Indianer und leuchtenden Urwald im Xbox-Style. (Mein Vermieter: “Nach fünf Minuten habe ich gedacht: Ausrotten! Alle ausrotten! Her mit den pockenverseuchten Pferdedecken!”)

Allerdings sind zwei britische Comedys nominiert, nämlich Nick Parks letzter “Wallace And Gromit”-Kurzfilm “A Matter Of Loaf And Death” in der Kategorie Short Film (Animated) sowie Armando Iannuccis “In The Loop”, ein Spinoff von “The Thick of It”, in der Kategorie Writing (Adapted Screenplay). Von beider Konkurrenten habe ich lediglich “District 9″ gesehen, so daß ich kaum beurteilen kann, ob Wallace & Gromit und/oder “In The Loop” eine Chance haben.

“In The Loop” ist die Geschichte eines britischen Ministers, der durch eine mehrdeutige Bemerkung zu einem bevorstehenden Krieg im Mittleren Osten in diplomatische Verwicklungen gerät und zum Spielball internationaler Politik wird; sehenswert ist neben Peter Capaldis Malcolm Tucker, der wie in der Serie auch als cholerischer Spin Doctor des britischen Premiers brilliert, vor allem James Gandolfini als US-Militär. An ihrer Seite spielen u.a. Steve Coogan und David “Sledge Hammer” Rasche, geschrieben haben den Film Jesse Armstrong (“Peep Show”), Simon Blackwell, Armando Iannucci und Tony Roche.